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Leserbrief: Viele Fragen zur "Oase" in Güstrow

vom

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erstellt am 10.Okt.2012 | 06:57 Uhr

Wann macht das Spaßbad wieder Spaß?

Oder wie hebt man sich von anderen Bädern am besten ab? Die "Oase" existiert zwölf Jahre in der Stadt Güstrow und wurde zehn Jahre mit Sorgfalt, Weitsicht und im Interesse aller Sauna-und Badegäste geführt. Es gab Führungskräfte, die sich für das Wohl der Gäste interessierten, ständig vor Ort waren und mit ihren Ideen und Umsetzungen alle Wünsche entgegennahmen und versuchten, diese zu verwirklichen. Jetzt müssen wir feststellen, dass sich das Bad und auch die Sauna zum Negativen entwickeln. Einige Beispiele wollen wir aufführen.

1. Die Rutsche fehlt den Kindern und Jugendlichen sehr. Im Volksmund wird die "Oase" schon "Rentnerbad" genannt.

2. Das Babyschwimmen findet nicht mehr statt. Warum?

3. Die Öffnungszeiten sollen familienfreundlich sein? Das ist aber nicht so. Berufstätige, die erst gegen 19.30 Uhr gekommen sind, können nicht mehr in die Sauna bzw. Schwimmen gehen. Also doch ein "Rentnerbad"?

4. Die Goldkartenbesitzer (500 Euro pro Jahr, nicht übertragbar, und "Oase"-Besuch so oft wie man möchte - die Red.) sind nicht mehr erwünscht. Es gibt die Goldkarten nicht mehr. Sie bringen angeblich "kein Geld". Dies kann nicht nachvollzogen werden. Ohne Goldkarte wird es einen Rückgang der Gäste geben. In anderen Bädern gibt es diesen "zinslosen Kredit".

5. Die Aufgüsse in der Sauna sind nicht mehr kundenfreundlich. Bei bestimmten Aufgüssen müssen Zusätze gekauft werden.

6. Die Preise für Speisen und Getränke werden willkürlich festgelegt.

7.Das Personal gibt sich die größte Mühe, wirkt aber eingeschüchtert.

8. Wer kann sich eigentlich noch eine Massage leisten?

Und: Wer schreibt uns Bade- und Saunagästen eigentlich vor, was gut oder nicht gut für uns ist. Wir treffen zur Zeit nur unzufriedene Gäste und finden, dass sich die Leitung der "Oase" doch mal mit uns unterhalten muss. Vielleicht hilft auch mal ein Bad- oder Saunabesuch, um selbst zu merken, wie die Stimmung ins Negative gerutscht ist.

Wir machen auch Vorschläge und sind bereit die Probleme mit den Verantwortlichen zu verändern. Wenn nichts geschieht, sehen wir die "Oase" in nicht allzu ferner Zukunft auf keinem guten Weg. Auch die Vereine und Schulen haben Gesprächsbedarf.

Ingo Krampe, Güstrow,im Namen vieler Stammgäste

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