zur Navigation springen
Güstrower Anzeiger

24. November 2017 | 08:46 Uhr

Lesepaten für Projekt an der Poggeschule

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

„Lesen macht stark“ geht für 5. und 6. Klassen in die zweite Runde

svz.de von
erstellt am 17.Okt.2014 | 16:58 Uhr

Eine Geheimschrift sollte gestern von Schülern der 5. Klassen der Johann-Pogge-Schule in Lalendorf entschlüsselt werden. Erst mit der Auflösung fanden sie den verborgenen Schatz und ihre dazugehörige Mappe des Projektes „Lesen macht stark“. Dieses wird zum zweiten Mal vom Ministerium für Bildung und Wissenschaft für Mecklenburger Schulen angeboten.

„Wir haben uns dafür eingesetzt, dass es dieses Programm noch einmal gibt“, sagt Deutsch-Lehrerin Irit Franke. Bildungsminister Mathias Brodkorb hatte sich im vergangenen Schuljahr sogar in der Schule persönlich darüber informiert, wie das Projekt angenommen wird (SVZ berichtete). Nun sind die Lehrer froh, dass sie auch weiterhin diese andere Form des Unterrichts nutzen können. Mit interessanten Texten und Themen, Witzen oder auch Lückentexten sollen Kinder den Spaß am Lesen entdecken. „Wir sehen schon bei vielen Kindern der 6. Klasse Fortschritte, weil sie zum Teil mitbestimmen können, was sie lesen“, sagt Irit Franke, die im ersten Jahr die damals 5. Klasse begleitete..

Unter anderem gibt es in der Mappe lustige Geschichten, aber auch Piratenabenteuer und das Thema Freundschaft wird bedacht. Für die Schüler der 5. und 6. Klassen haben sich für das Projekt Lesepaten gefunden. Es sind Gäste der Tagespflege, die lediglich schlecht zu Fuß sind, aber gern eine solche Aufgabe übernehmen wollen. Darunter ist auch Irmgard Schinagl. Die 78-Jährige war viele Jahre als Lehrerin an der Schule tätig. „Ich habe mich sehr gefreut, heute mal wieder hier im Schulhaus zu sein“, sagte sie. Einmal pro Woche darf nun jeweils ein Schüler einen der Lesepaten aufsuchen und für eine Stunde vorlesen.

Ansonsten wird die Mappe im Unterricht der Schüler mit verwendet und man wird sehen, inwieweit auch in diesem Jahr die Lesekompetenz der Schüler weiter gestärkt wird. Schließlich ist es für alle von Vorteil, wenn sie gut lesen und schnell erfassen können. Anregungen, um vielleicht auch mal ein Buch in die Hand zu nehmen, sollen aus den Lesemappen kommen. Dabei ist die Zusammenarbeit mit der Bibliothek in der Schule außerordentlich wichtig. Doch auch die Eltern sind aufgerufen, ihren Kindern in dieser Zeit zu helfen, ihnen Texte zu zeigen, die sie interessieren und mit ihnen darüber sprechen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen