SVZ-Wochenend-Interview : Leidenschaft für Sport und Medizin

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20 Fragen an Dr. Rolf Kaiser / Der Mediziner ist seit acht Jahren Ärztlicher Direktor am KMG-Klinikum Güstrow

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08. Januar 2016, 14:42 Uhr

Dr. med. Rolf Kaiser, geboren am 2. Mai 1963 in Öhringen in Baden-Württemberg, ist Seit Anfang 2006 Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I (Kardiologie, Pneumologie, Angiologie und Intensivmedizin) im KMG-Klinikum Güstrow und seit acht Jahren zudem Ärztlicher Direktor. Das Medizinstudium und den Anfang der Berufsausbildung absolvierte er in Heidelberg. Seit 1994 ist er in Mecklenburg-Vorpommern, zuerst in der neueröffneten Rehaklinik in Trassenheide, dann zehn Jahre im Klinikum Karlsburg. Rolf Kaiser ist verheiratet und hat zwei Kinder. Seit mehr als 25 Jahren ist er leidenschaftlicher Sportmediziner im Behindertensportbereich, Mannschaftsarzt der Nationalmannschaft der Leichtathleten und seit über zehn Jahren Landessportarzt im Verband für Rehabilitations- und Behindertensport in Mecklenburg-Vorpommern.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Am liebsten gehe ich am Ostseestrand spazieren. Nachdem meine Anfangszeit in Trassenheide war, habe ich eine besondere Schwäche für die Ostseebäder der Insel Usedom. Mittlerweile kenne ich aber auch schon einige Plätze um Güstrow herum. Ganz besonders schätze ich die Atmosphäre und die Natur um den Inselsee.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Manchmal bin ich der Auffassung, dass wir noch mehr Radwege haben sollten. Dies macht aber nur Sinn, wenn diese auch benutzt werden, also müsste man gleichzeitig die potenziellen Radfahrer motivieren.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Der Beruf bringt mit sich, dass ich die meiste Zeit in der Klinik bin. Dies ist jedoch keine Last, sondern stellt eine tägliche Herausforderung dar, das bestmögliche zu erreichen.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
In einem Automobilzulieferbetrieb habe ich an der Drehbank gearbeitet.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Ich habe mir dann ein Surfbrett angeschafft und viele Jahre Windsurfing betrieben.
Was würden Sie gerne können?
Mehr Zeit für sportliche und private Dinge finden.
Was stört Sie an anderen?
Unehrlichkeit und schlechte Stimmung. Manchmal auch der „fehlende Blick über den Tellerrand“ hinaus.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Als meine Tochter mit rosaroten Haaren vom Friseur kam, weil versehentlich die falsche Farbe gegriffen wurde.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Zur Jahreswende zu viele Kalorien verwertet.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Der Dalai Lama.
Welches Buch lesen Sie gerade?
„Bretonischer Stolz“ von Jean-Luc Bannalec. Nichts anspruchsvolles, aber für den Feierabend gerade recht.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Zumindest einmal pro Woche eine Sportsendung.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Eher beim Fußballspiel, dies kann aber auch lustig sein…
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Axel Milberg. Er ist ein bemerkenswerter Schauspieler und ein grandioser Leser von Hörbüchern.
Wenn Sie selbst kochen: was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Prinzipiell liebe ich die Abwechslung. In meinem Ranking ist vermutlich die italienische vor der deutschen und chinesischen Küche.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Die Filmmelodie von Herr der Ringe, weil sie mich an meinen Aufenthalt in Neuseeland zu den Weltmeisterschaften in Christchurch erinnert.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
An meine Gitarre, die mir meine Frau zum 40. Geburtstag geschenkt hat.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Mit meinem Doktorvater auf der Ostsee rund um Rügen segeln.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Hoffentlich lebendig und vital, möglichst mit viel Fahrradtouren, Lesen und Reisen.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Herrn Höglinger aus Güstrow, weil er freundlich, sympathisch und vielseitig interessiert ist.













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