SVZ-Wochenend-Interview : Leidenschaft für den Sport

In Güstrow ist Anke Stölken-Puschik zu Hause.
In Güstrow ist Anke Stölken-Puschik zu Hause.

20 Fragen an Anke Stölken-Puschik: Die gebürtige Güstrowerin hat zahllose Kinder für Leichtathletik und Fußball begeistern können.

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24. Februar 2018, 12:00 Uhr

Anke Stölken-Puschik ist Güstrowerin durch und durch. Geboren in Güstrow, besuchte sie die Wossidloschule und und hat nach der Lehre viele Jahre im Säuglingsheim „Professor Dr. Stolte“ als Erzieherin gearbeitet. In ihrer Freizeit trieb sie Sport bei den Leichtathleten des SV Einheit Güstrow und war auch als Trainerin tätig. Angesteckt von ihrem Mann entdeckte sie schließlich ihre Leidenschaft für den Fußballsport. Gemeinsam mit Alis Puschik trainierte sie viele Jahre lang Kinder des damaligen VfL Grün-Gold Güstrow. Noch heute verfolgt die 65-Jährige aufmerksam die Laufbahn ehemaliger Schützlinge. Zusätzlich leitete Anke Stölken-Puschik bis zu ihrem Eintritt ins Rentenalter den Kindergartensport im Verein und bereitete zahllose Mädchen und Jungen auf den Schulsport vor.

Wir stellten der Güstrowerin unsere 20 Fragen:

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Stölken-Puschik: Im Garten, da kann man sich wundervoll erholen und wieder Kräfte schöpfen.

Wenn Sie morgen Bürgermeisterin wären, was würden Sie in Ihrem Wohnort als erstes ändern?
Für saubere Straßen sorgen und den weiteren Ausbau von Radwegen voranbringen. Es ist aber sicher schwer Bürgermeister zu sein.

Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Auf dem Fußballplatz und im Garten.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mit Kartoffeln sammeln.

Wofür haben Sie es ausgegeben?
Das Geld kam aufs Sparbuch.

Was würden Sie gerne können?
Ein Instrument spielen und gut zeichnen.

Was stört Sie an anderen?
Wenn gelästert wird, Lügen und Unpünktlichkeit.

Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über meine Mutti, die mit ihren 102 Jahren so manch trockenen Spruch heraushaut.

Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Zum Staubwischen bin ich auf einen Stuhl gestiegen – und bin prompt abgestürzt.

Wer ist Ihr persönlicher Held und warum?
Mein Vater. Er war immer für uns da, machte im hohen Alter noch seinen Schlossermeister. Und im Krieg hatte er eine Mine vom Schiff weggeschoben und dadurch das Leben seiner Kameraden gerettet.

Welches Buch lesen Sie gerade?
„Das Teufelsweib“ von Heinz G. Konsalik.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Sportsendungen, gute Filme und Reiseberichte.

Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Beim Fußballspiel des GSC 09.

Wen würden Sie gerne mal treffen?
Bayern-Spieler Thomas Müller und Sprintlegende Usain Bolt.

Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Bei uns kommt Hausmannskost auf den Tisch.

Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Mit Musik der 70er-Jahre, zu der wir im Kurhaus und in der „Alten Mühle“ noch getanzt haben.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
An mein Puppenhaus, das mein Vater mir gebaut hat.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Mit meinem Mann möchte ich gerne einmal Kanada bereisen und kennen lernen.

Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentnerin?
Mit vielen schönen Stunden mit meiner Familie und meiner Mutter erleben.

Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Mathias Ebert, der im Kampf mit den großen Firmen sein Küchen- und Hausgeräte-Unternehmen in Güstrow erhält und für viele Güstrower Ansprechpartner ist.
 

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