Müllgebühren : Leichter Anstieg bei Abfallgebühren

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Kreistag entscheidet auf seiner Oktobersitzung über einheitliche Gebührensatzung

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30. September 2015, 06:05 Uhr

Die Abfallwirtschaft im Landkreis Rostock beschäftigt Verwaltung und politische Gremien schon seit Jahren. Jetzt wird es auch für die Bürger konkret und interessant. Auf dem Tisch liegt eine neue Gebührensatzung. Ab 2016 ist der Landkreis ein einheitliches Entsorgungsgebiet. Die bisherige Trennung Bad Doberan/Güstrow endet damit. Der neuen Gebührensatzung stimmten vergangene Woche die Mitglieder des Kreisausschusses zu. Die endgültige Entscheidung trifft der Kreistag am 14. Oktober.

„Die Gebühren werden leicht steigen“, fasst der zuständige Dezernent Wolfgang Kraatz zusammen und nennt fünf bis sieben Prozent als Mittel. Bei kleineren Haushalten werde es teurer, bei größeren Mülltonnen könne sich am Ende gar ein günstigerer Literpreis ergeben, verriet Thomas Buske, Leiter des Eigenbetriebes Abfallwirtschaft. „Wir denken, dass man mit dem Ergebnis leben kann. Die Gebühr war mehr als zehn Jahre stabil“, stellt Kraatz fest. In Güstrow währte die Stabilität bei den Gebühren noch länger. Man habe gehofft vielleicht sogar ohne Gebührenerhöhung auskommen zu können. Beim Restmüll und beim Bioabfall hätten die Ergebnisse der Ausschreibung den Vorstellungen entsprochen, bei Papier leider nicht, so Kraatz. „Eine Gebührenstabilität bis 2020 wird angestrebt“, fügt der Dezernent hinzu.

In der Gebührensatzung, die vom Kreistag noch zu beschließen ist, kostet die Restmülltonne (40 Liter) bei vierwöchentlicher Abfuhr 40,44 Euro – 80 Liter: 59,14, 120 Liter: 78,69. Die Biotonne würde bei vierwöchentlicher Abfuhr bei 40 Liter-Größe mit 41,57 Euro, bei 80 Liter mit 43,06 -Euro und bei 120 Liter mit 45,12 Euro zu Buche schlagen.

Papier kann der Bürger mit blauer Tonne beim Landkreis loswerden, dazu aber auch andere Entsorgungsmöglichkeiten nutzen.

Gebühren auf Wertstoffhöfen sind für Baustellenabfall (23,57 Euro/Kubikmeter), für Bauschutt (11,82 Euro/Kubikmeter), für Rasenschnitt/Pflanzenreste (5,36 Euro/Kubikmeter) und für Baum- und Strauchschnitt (3,58 Euro/Kubikmeter) vorgesehen.

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