Leichte Tendenz: „Uwe-Johnson-Weg“

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20. November 2014, 23:00 Uhr

Der neue Wanderweg an der alten Stadtmauer entlang könnte nach Uwe Johnson benannt werden. Im Güstrower Hauptausschuss hatte dieser Vorschlag am Donnerstagabend die meiste Resonanz gefunden. Die vier Stimmen waren jedoch nicht die Mehrzahl. Auch die Variante „Achter’n Dom“ hatte zwei Befürworter, ebenso die Benennung als „Arno-Esch-Weg“.

Einen gänzlich neuen zu den 29 bei der Stadtverwaltung eingegangenen Ideen – hinzu kommt der Vorschlag, diesem Weg gar keine Bezeichnung zu geben – brachte Gerhard Jacob ins Spiel. Für dessen „Wallpromenade“ vermochte sich im Hauptausschuss jedoch noch keiner zu erwärmen.

Für den Namen des „Schriftstellers beider Deutschlands“, Uwe Johnson, der in der John-Brinckman-Schule lernte, hatten bereits die mit der Namensfindung ebenfalls beauftragten Ausschüsse Bau/Verkehr sowie Stadtentwicklung/ Umwelt/Wirtschaft plädiert, und auch der Kulturausschuss schloss sich dem an. Eher für den „Achter’n Dom“ votieren die Mitglieder des Finanzausschusses.

Aus den eingegangenen Bürgervorschlägen habe sich keine deutliche Tendenz herauslesen können, informierte Jane Weber vom Stadtentwicklungsamt.

Am 4. Dezember soll die Stadtvertretung die Entscheidung fällen.


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