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Güstrower Anzeiger

20. November 2017 | 20:26 Uhr

Wolhynien : Lehren aus Geschichte ziehen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Ausstellung über Deutsche in der Ukraine gestern im Güstrower Kreishaus eröffnet

von
erstellt am 30.Okt.2014 | 06:00 Uhr

Unter dem Titel „Vergangenheit erforschen – Gegenwart verstehen – Zukunft gestalten“, eröffnete der Heimatverein Linstow gestern im Güstrower Kreishaus eine Wanderausstellung über Deutsche in der Ukraine, speziell in Wolhynien. Vier Wochen bleibt die Schau des Historischen Vereins Wolhynien in der Barlachstadt zu sehen. Dann wandert sie weiter nach Bützow und Krakow am See.

Das Schicksal der Wolhynien-Deutschen aus der Ukraine am Leben halten, Lehren aus der Geschichte ziehen und für ein friedliches Zusammenleben in Europa werben, dass will der 1993 gegründete Heimatverein Linstow, der Träger des Wolhynier Umsiedler-Museums in dem Dorf ist, so Johannes Herbst, seit 1995 Vorsitzender des Heimatvereins. Die gleich Intention verfolgt die gestern eröffnete Ausstellung. „Wir wollen so die Geschichte der Wolhynier bekannt machen und gleichzeitig auf unsere Museum in Linstow hinweisen. Hier leisten wir wichtige Bildungsarbeit“, sagt Johannes Herbst.

21 Jahre besteht der Verein bereits, hat mittlerweile mehr als 70 Mitglieder und ist heute aus Linstow nicht mehr wegzudenken. In dem Dorf fanden nach dem Zweiten Weltkrieg 73 Familien aus Wolhynien eine neue Heimat. Ihre Geschichte wird im Museum und in der Wanderausstellung dokumentiert. Die Wolhynier sind eine Gruppe deutscher Auswanderer, die vom 19. Jahrhundert bis zum Zweiten Weltkrieg in Wolhynien, einer Region im Nordwesten der heutigen Ukraine, ansässig waren, und bei Kriegsende vertrieben wurden.

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