Güstrower Osterlauf : Laufend(e) Gäste in der Kreisstadt unterwegs

Start der Bambini mit dem Osterhasen  Fotos: sieglinde seidel
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Start der Bambini mit dem Osterhasen Fotos: sieglinde seidel

Sonniger Osterlauf lockte knapp 400 große und kleine Läufer am Karsamstag nach Güstrow.

svz.de von
29. März 2016, 05:00 Uhr

Es ist ein sportliches Massenereignis in der Barlachstadt, das von Jahr zu Jahr wächst: Knapp 400 große und kleine Läufer, Familien und Teams waren beim achten VR-Osterlauf dabei, der vom Laufsportverein Güstrow organisiert wurde. Dazu machten sich nicht nur Läufer der Region, sondern aus ganz Deutschland und darüber hinaus auf nach Güstrow. Seit langem spielte das Wetter mal so richtig mit und zeigte sich von seiner sonnigsten Seite.

Bevor die 5- bzw. 10-Kilometerstrecke in Angriff genommen wurde, kamen die jüngsten Teilnehmer an die Reihe. Traditionell begleitete sie der Osterhase – allerdings konnte der den schnellen kleinen Läufern nur hinterherhoppeln. Hier siegte der Rostocker Fiete Dech, doch auf Platz drei kam der Güstrower Friedrich Ohm, der wie auch sein Bruder Ludwig mitgelaufen war. „Es war toll und hat Spaß gemacht“, waren sich die Brüder einig.

An Zuschauern mangelt es bei diesem Schaulaufen nicht. Überall an der Strecke standen Familienangehörige oder Freunde. Auch Bürgermeister Arne Schuldt wurde kräftig angefeuert. Er hatte sich für die längere Strecke – die zehn Kilometer – entschieden. „Wenn es geht, bin ich gern hier mit dabei, weil ich es toll finde, was die VR-Bank und das Hotel hier organisieren“, sagt er. Zum ersten Mal dabei war Maik Larisch. „Endlich habe ich es geschafft“, freute sich der Güstrower. Sein Ziel war es, die zehn Kilometer in 45 Minuten zu schaffen.

Der Osterlauf lockte aber nicht nur Läufer aus der Umgebung, sondern auch zahlreiche Gäste unter anderem aus Holland, aus Dresden oder aus Heidelberg an. Aus Spaß am Laufen kam Aino Martikainen nach Güstrow und absolvierte 5 Kilometer. „Fünf Jahre habe ich hier in Güstrow gelebt und finde es einfach eine tolle Stadt“, sagt die aus Finnland Stammende. Mit Peter Aichner lebt sie inzwischen in Braunschweig. „Es ist ein bisschen wie nach Hause kommen“, sagte der Bayer. Gute Unterstützung und Anfeuerung erlebten sie auf der Strecke von ihren ehemaligen Nachbarn und Freunden.

Angemeldet hatten sich auch Linnéa, Ulrike und Alexander Fröber aus Thüringen. „Wir sind gerade zu Gast bei den Großeltern in Neubrandenburg und haben geschaut, wo etwas los ist“, erzählt Mutter Ulrike. Die Familie ist sportlich begeistert und Tochter Linnéa und Papa Alexander gehören zum TriFun-Verein in Jena.

Und letztlich hat auch der Tansaniakreis etwas von der großen Aktivität der vielen Teilnehmer aus nah und fern: Zwei Euro eines jeden Starters und die Einnahmen des anschließenden Nudelessens bekommt der für seine Projekte in Ostafrika. „Das Geld vom Vorjahr wurde für Fußböden in der Schule ausgegeben. In diesem Jahr soll es der Jugendarbeit zugute kommen“, lässt der Vorsitzende, Arnold Fuchs, wissen. Dazu werden Ende September Vertreter aus Tansania nach Güstrow kommen. „Dann werden wir konkret besprechen, was benötigt wird.“


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