Marmeladen-Wettbewerb : Langhagens Marmeladen-Königin

Rita Schlichte versorgt die ganze Familie mit süßen Brotaufstrichen.
Rita Schlichte versorgt die ganze Familie mit süßen Brotaufstrichen.

Rita Schlichte arbeitet mit viel Erfahrung und Kreativität und siegte beim Wettbewerb in Langhagen

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25. August 2015, 06:00 Uhr

Rita Schlichte (57) kocht die beste Marmelade. Neben jahrzehntelanger Erfahrung stecken auch immer ein bisschen Neugierde und Lust am Experimentieren darin. Rita Schlichte probiert gern mal etwas Neues aus. Manchmal aber sind es die schlichten, einfachen Marmeladen, die am besten ankommen. Und so gewann die 57-Jährige mit einem Brotaufstrich aus roten und schwarzen Johannisbeeren den Marmeladen-Wettbewerb in Langhagen.

Ganz so einfach macht es sich Rita Schlichte aber nicht mit ihrer Marmeladen. „Viele und insbesondere die Kinder stören sich bei Johannisbeermarmelade an den vielen kleinen Kernen“, erzählt sie. Also hat sie die Beeren püriert und anschließend durch ein feines Sieb gestrichen. Das sei keine einfache Arbeit gewesen, aber u.a. sei Enkelsohn Lucas (10) so begeistert gewesen, dass er sie zur Teilnahme am Wettbewerb animierte. Der Fruchtaufstrich habe dadurch eine sehr feine Note bekommen, gibt Rita Schlichte bei aller Bescheidenheit zu.


Idee 2016: Marmelade auch verkaufen


29 Gläser mit Marmelade hatten die Juroren in diesem Jahr auf dem Tisch. Tapfer wurde probiert und bewertet. „Wir hatten in diesem Jahr eine junge Jury“, berichtet Rita Schlichte, die seit vier Jahren die Ortsgruppe der Volkssolidarität in Langhagen leitet. Unter der Obhut der Ortsgruppe läuft der Marmeladen-Wettbewerb.

Vielleicht haben junge Leute einen anderen Geschmack, erklärt sie den Wechsel in der Gruppe der Juroren. Auch im nächsten Jahr soll es wieder einen Wettbewerb geben. Wieder ist eine Neuerung vorgesehen. „Es kam mehrfach die Frage, ob die Marmelade auch gekauft werden kann. Das war bisher nicht möglich. Wir fassen es aber fürs nächste Jahr ins Auge“, kündigt Rita Schlichte an.

Für die 57-Jährige ist das Marmaladekochen eine Selbstverständlichkeit. Man habe nicht mehr viel mehr als einen Naschgarten, aber was gewachsen und gereift sei, müsse auch verwertet werden, erklärt Rita Schlichte. Erdbeeren, Brombeeren, Johannis- und Stachelbeeren, Himbeeren usw. werden so zum süßen Brotaufstrich. Die Langhagenerin hat in disem Jahr eine Marmelade aus Erdbeeren mit Holunderblüten probiert. Kombiniert hat sie auch Erdbeeren mit dunkler Schokolade. Auch die Kombination Johanninsbeere-Melone-Pfirsich hat sie schon probiert. Ein kritisches Publikum hat sie übrigens im Klub der Volkssolidarität in Langhagen, wo man sich vormittags oft zu einem Kaffee trifft und der eine oder andere etwas zum Kosten mitbringt. 

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