Johann-Pogge-Schule im Blick : Lalendorfer Schulhof im Wandel

Sind heute ein wahres Kleinod: der Schulhof und der Spielplatz sowie die daneben befindliche Freizeitanlage.
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Sind heute ein wahres Kleinod: der Schulhof und der Spielplatz sowie die daneben befindliche Freizeitanlage.

Jugend-Reporter der „Klecks“-Seite machen den Schulhof-Check / Heute Teil 6

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14. März 2015, 05:00 Uhr

Der 6. Teil des Schulhof-Checks führt, genauso wie letzte Woche, nach außerhalb von Güstrow. Aber es geht nicht wie letztens nach Krakow am See, sondern an die Johann-Pogge-Schule in Lalendorf.

Die Schule hat 330 Schüler von der 1. bis zur 10. Klasse.

Besonders stolz ist die Schule auf ihren modernen und vielseitigen Schulhof. Vor vier Jahren sah es dort noch ganz anders aus. 2011 prägte dort noch eine große Betonplatte das Bild. Doch diese hatte viele Löcher und Unebenheiten, da es seit der Eröffnung der Schule vor 39 Jahren keine Sanierung gegeben hatte, erzählte der seit 2002 amtierende Schulleiter Ortwin Ackermann.

Durch die schlechte Beschaffenheit des Schulhofes fielen die Kinder in den Pausen beim Spielen und Laufen schneller hin und es kam sogar zu Verletzungen.

Auch die Studenten der Fachhochschule Neubrandenburg fanden, dass der Schulhof nicht kinderfreundlich ist. Sie entwarfen verschiedene Gestaltungsvarianten, doch alles scheiterte letztendlich an der großen Geldsumme, die dafür aufgebracht werden musste.

„Ich konnte die Probleme mit dem Schulhof irgendwann nicht mehr verantworten“, sagt Ortwin Ackermann. Zu seiner Erleichterung schaffte es dann die Gemeinde, die enorme Summe von 650 000 Euro aufzubringen. Der größte Teil kam von der Europäischen Union.

Nun stand der Erneuerung des Schulhofgeländes nichts mehr im Wege und schon im Juni 2012 wurden der neue Schulhof und der Platz vor der Schule sowie die Freizeitanlage, die vom ganzen Dorf genutzt werden kann, eingeweiht. Jetzt ist der Schulhof gepflastert und es gibt sehr viele Spielgeräte für die Grundschulkinder, ein riesiges Schachfeld und ein Glasdach vor der Schule. Ebenfalls neu ist der sogenannte „Käfig“. Das ist ein Multifunktionsfeld, wo man Fußball, Volleyball, Basketball, Tennis und Handball spielen kann. Es steht auch der Öffentlichkeit zu Verfügung. „Jetzt fehlen nur noch schattenspendende Bäume. Sie stehen zwar schon, sind aber noch recht klein“, meint der Schulleiter. Er ist sehr stolz darauf, dass die Schüler ihren Schulhof sauber halten. Eine Trennung der kleinen und der großen Schüler gibt es nicht, aber das ist auch nicht nötig. Nur den Spielplatz dürfen die älteren Schüler nicht nutzen.

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