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Vereine in der Region : Laager Narren im Albertinum zuhause

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Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Der Carnevalsclub Lawena (CCL) startet in seine 63. Saison – Unterstützung durch Förderverein und Stadt.

svz.de von
erstellt am 30.Okt.2017 | 12:00 Uhr

Für die Mitglieder des Laager Carnevalsclub Lawena (CCL) sind die Dienstage ab September bis zum Beginn der fünften Jahreszeit fest verplant. „Immer um 19.30 Uhr treffen wir uns im Albertinum, um die neue Session vorzubereiten“, sagt Thomas Suhr, Präsident des CCL. Viele dieser Zusammenkünfte stehen nicht mehr im Kalender. Es wird also ernst.

Die närrische Saison startet in der Recknitzstadt am 11.11. mit einem kleinen Umzug und der Übernahme des Rathausschlüssels um 11.11 Uhr. „Der 11. November ist in diesem Jahr ein Sonnabend, da rechnen wir mit vielen Vereinsmitgliedern, die zur Schlüsselübergabe kommen“, hofft Suhr. Am Abend beginnt die erste Veranstaltung der 63. Saison des CCL um 20.11 Uhr im Albertinum. Als Motto für diese und eine zweite Abendveranstaltung am 18. November haben sich die Laager Narren „TV Makes The Superstar“ ausgedacht und fordern die Besucher auf, sich möglichst entsprechende Kostüme auszudenken.

Für das Programm üben die Laager Karnevalisten in Gruppen. Neben dem Elferrat sorgen die Tanzgruppen „In Flamend“ und Let’s dance“ sowie das Show- und das Gaudiballett für Stimmung. Hinzu kommen Sketche und Büttenreden, die viele Male mit dem Schlachtruf „Lawena helau“ quittiert werden. Am Ende wird das noch streng geheim gehaltene Motto für die drei Abend-, eine Senioren- und eine Kinderveranstaltung im Januar und Februar bekannt gegeben.


Elferrat regiert ohne Prinzenpaar


Zu den Besonderheiten des Laager Karnevals gehört auch, dass es keine Hoheiten gibt. „Ganz am Anfang ist wohl mal ein Prinzenpaar gewählt worden, aber die Monarchie wurde dann ganz schnell wieder abgeschafft“, erinnert sich Birgit Hahn vom Vorstand. Stattdessen fällt der Elferrat demokratisch alle Entscheidungen.

Als Veranstaltungsort ist das Albertinum weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt. Und die Karnevalisten lieben ihre Location. „Das Albertinum ist unser Zuhause. Solange wir hier sein und feiern können, geht es uns gut“, versichert Thilo Warda. Deshalb arbeitet der Karnevalsverein übers Jahr eng mit dem Förderverein des Albertinums zusammen. Viel Unterstützung kommt auch von der Stadt. „Wir können die Kulissen hier in Ruhe aufbauen und auch mal stehen lassen. Außerdem ist das Ambiente wie geschaffen für unsere Veranstaltungen“, bekräftigt Präsident Thomas Suhr. An den insgesamt fünf Abendveranstaltungen erwarten die Laager um die 2000 Gäste. „Die haben wir bis jetzt immer geschafft, aber in den letzten Jahren mussten wir unsere Anstrengungen intensivieren, um das Ziel zu erreichen“, räumt der Präsident ein.


Zuschlag für das Präsidententreffen 2019


Ist die Saison beendet, geht es wieder etwas ruhiger zu beim CCL. Dann stehen eine Mitglieder-Vollversammlung und ein Abschlussfest im Kalender. Zu einer guten Tradition geworden ist mittlerweile, dass der Verein jedes Jahr am Kühlungsborner Sommerspektakel, das vom Faschingsklub des Ostseebades organisiert wird, teilnimmt. Im Vorstand nimmt zunehmend ein weiterer Termin Gestalt an. „Für den Aschermittwoch 2019 haben wir den Zuschlag für das Präsidententreffen im Albertinum bekommen. Das wäre nach 1997 das zweite Mal“, verrät Thomas Suhr. Die Laager wollen würdige Gastgeber sein und ihren Gästen einiges bieten. Mit den Vorbereitungen dazu beginnen sie bestimmt ab September zu ihren wöchentlichen Zusammenkünften.


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