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Erlebnisbericht : Laager Läuferin startet in Chicago

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

„Die glücklichsten fünf Kilometer auf dem Planeten“: Carolin Knabe vom SC Laage läuft beim „Color Run“ mit / Ein Erlebnisbericht

Von Laage nach Chicago: Carolin Knabe ist jetzt seit drei Monaten als Au Pair in den USA. Genauer gesagt in Chicago. Doch auch in der Ferne ist das Mitglied des Sportclubs Laage dem Laufsport treu geblieben. Die ehemalige Jugendwartin des SC Laage und ehemalige stellvertretende Jugendwartin des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern nahm jetzt am „Color Run“ in ihrer neuen Wahlheimat teil. Kein Wunder, wurde Carolin doch in den vergangenen Jahren zweimal Laufcup-Siegerin in den Jugendwertungen und erkämpfte sich mehrere Landesmeistertitel im Straßen- und Bahnlauf in Mecklenburg-Vorpommern. Hier ihr Bericht aus Chicago:

In Chicago wohne ich bei einer sehr netten Familie, welche mich herzlich als Familienmitglied aufgenommen hat. Ich kümmere mich um ein 15 Monate altes Mädchen. Da es hier in Amerika so viele Köstlichkeiten gibt, welche natürlich alle probiert werden müssen, darf der Sport dabei nicht zu kurz kommen. So habe ich mich dazu entschieden, beim „Color Run“ in Chicago mitzumachen. Der „Color Run“ wird als der glücklichste 5-Kilometer-Lauf auf dem Planeten angepriesen und ich kann jetzt aus eigener Erfahrung sagen: das stimmt! Ich war noch nie bei einem so witzigen Lauf, und ich war schon bei vielen Läufen.

Der „Color Run“ verfolgt vier Ziele: Gesundheit, Individualität, Zufriedenheit und das „Zurückgeben“. Beim „Zurückgeben“ geht es darum, dass der Gewinn an eine Organisation geht, welche das Geld für karitative Zwecke benötigt. Jedoch gibt es beim „Color Run“ auch Regeln. Um genauer zu sein zwei: Trage weiß am Start und komme komplett bunt ins Ziel. Diese Regeln waren für mich einfach zu befolgen. Jeder Teilnehmer hat ein weißes T-Shirt bekommen und nach jedem Kilometer gab es eine andere Farbe. Dabei wurden die „Colorrunner“ von den Helfern des Laufes mit farbigem Pulver beworfen. Dadurch kam mir der Lauf, und besonders die fünf Kilometer, nicht sehr lang vor. Wahrscheinlich waren das die einfachsten fünf Kilometer im meinem bisherigen Läuferleben.

Der Start war ein besonderes Erlebnis für mich, denn ich habe noch nie so viele Läufer bei einem Lauf gesehen. Und ich selbst bin schon beim Berliner Halbmarathon gelaufen. Viele können sich wahrscheinlich vorstellen, wie viele Läufer bei einem der großen Städte-Marathons teilnehmen. Und egal wie viele bei solch einem Lauf am Start waren – bei diesem Lauf waren bestimmt doppelt so viele Läufer dabei. Ich kann es kaum beschreiben, wie viele Sportlerinnen und Sportler dort waren und bin immer noch ganz überwältigt davon. Ich würde jederzeit wieder teilnehmen, weil es ein einzigartiger Lauf war und ich wirklich viel Spaß hatte und mich dieser Lauf motiviert hat, auch weiterhin wieder regelmäßig laufen zu gehen.





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