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Güstrower Anzeiger

23. November 2017 | 23:34 Uhr

Laager Horst hat Potenzial

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Interview mit Kommodore

Oberst Bernhard Teicke ist Kommodore des Taktischen Luftgeschwaders 73 „Steinhoff“ auf dem Fliegerhorst Laage.

Wie zufrieden sind Sie mit der Veranstaltung?
Teicke: Sehr. Die Besucherzahlen stimmen. Das Wetter spielt mit und die erste Vorführung verlief ohne Einschränkungen.
Wie sehen Sie die Zukunft für den Standort Laage?
Positiv. Dieser Militärflughafen hat Potenzial. Er ist der größte und modernste Flughafen, nachdem 300 Millionen in die Infrastruktur investiert wurden. Unsere Prioritäten liegen nach wie vor in der zentralisierten Ausbildung aller deutschen Luftfahrzeugführer Eurofighter nach deren bestandener Grundausbildung in Texas. Bei Bedarf nehmen wir in Deutschland Luftraumsicherungsaufgaben wahr.
Welche Vorteile bietet Laage in Bezug auf die Ausbildungsmöglichkeiten?
Hier herrschen zusätzlich durch den zivilen Flughafen viele Flugbewegungen, so dass wir optimale Voraussetzungen für alle Ausbildungsziele erreichen.
Lassen sich militärische und zivile Nutzung miteinander vereinbaren oder gibt es Reibungspunkte?
Beide Flughäfen sind unabhängig voneinander und wir profitieren durch eine perfekte Koordinierung.
Sie sind seit zwei Jahren Kommodore. Welchen Maschinentyp bevorzugen Sie?

Ich bin nach wie vor aktiv, hege nach zehn Jahren Phantom F4 noch nostalgische Gefühle für diesen Typ und bevorzuge eindeutig Eurofighter.


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