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Heimatverein Laage : Laager Geschichten füllen 190 Seiten

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Heimatverein gibt Buch zum Stadtjubiläum im nächsten Jahr heraus und sucht noch Sponsoren / Monatlich Veranstaltungen

von
erstellt am 27.Jan.2015 | 06:00 Uhr

Im nächsten Jahr jährt sich die Ersterwähnung Laages zum 800. Mal. Der Heimatverein hat sich auf das Jubiläum längst eingestellt und möchte mit einer Schrift, die möglichst im Herbst erscheinen soll, seinen Beitrag zum Jubiläum leisten. Gerade hat der Verein der Heimat und Naturfreunde Laage und Umgebung auch seinen Veranstaltungsplan für das laufende Jahr beschlossen. Ausfahrten, Busreisen, Lesungen und Veranstaltungen zur Stadtgeschichte (sieht Service-Kasten) sind vorgesehen.

Los geht es im Februar mit einer Übersicht zu den Jahrestagen in der Recknitzstadt. Hobbyhistoriker Peter Zeese, selbst Mitglied im Verein, hat allerlei Jubiläen zusammengetragen. Vor 685 Jahren wurden z.B. erstmals der Mühlenberg und damit Windmühlen in Laage erwähnt. Seit 140 Jahren gibt es eine Bibliothek, seit 135 Jahren Straßenschilder in Laage. Geburtstag und Todestag des Architekten Paul Korff sind Anlass für eine Veranstaltung im April. „Wir haben Kontakt mit der Urenkelin aufgenommen und hoffen, dass sie vielleicht Dinge erzählen kann, die bisher nicht so bekannt sind“, sagt Vereinsvorsitzender Manfred Walter (77). Während Veranstaltungen zur Geschichte, Lesungen und Busreisen für die Öffentlichkeit gedacht sind, trifft man sich vereinsintern einmal im Monat zur Kaffeeklatsch bei Bäcker Stern. Hier finden auch alle anderen Veranstaltungen statt. „Der Raum für 40 Personen ist ideal für uns“, betont Manfred Walter. Gesetzt seien auch die monatlichen Treffen der Freunde der plattdeutschen Sprache. „Diese Runde hat sich fest etabliert“, freut sich Walter.

Froh ist er auch, dass für die „Laager Geschichten“ – das Buch zum Stadtjubiläum – inhaltlich alles beisammen ist. Mehr als 20 Autoren lieferten Kindheitserinnerungen, Berichte über Sportvereine, die Schule und die Bibliothek, auch Gedichte, erzählt Walter. „190 Seiten sind zusammengekommen, eigentlich sollten es nur 100 werden“, fügt der Vereinsvorsitzende hinzu. Probleme gebe es allerdings immer noch bei der Finanzierung des Buches. Noch ist das Geld nicht zusammen, sucht man weiter nach Sponsoren.

Gern würde sich der Verein auch über das Buch hinaus bei der Vorbereitung von Jubiläumsfeierlichkeiten einbringen. Walter bedauert, dass es bisher nicht gelang mit der Stadt darüber ins Gespräch zu kommen. So gebe es im Verein beispielsweise die Idee ein Quiz mit Fragen zur Laager Geschichte zu entwickeln. „Wir wollen unsere Bürgermeisterin mal zu unserem Kaffeeklatsch einladen“, kündigt Walter an. Er sei guter Dinge, dass man noch zu einander findet und das Jubiläum der Recknitzstadt würdig begangen wird.

 

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