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Feuerwehr : Laager Feuerwehr: 125 Jahre alt und doch so jung

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Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Mit einem Tag der offenen Tür feierte die Freiwillige Feuerwehr Laage am Sonnabend ihr Jubiläum. Vor 125 Jahren war die Wehr 1891 gegründet worden.

Ob aus Luke Roy (4) mal ein Feuerwehrmann wird, weiß man noch nicht, sein Interesse aber ist geweckt. Zusammen mit Leni Tessenow (4) war er in Begleitung von Laages Wehrführer Mirko Nickel mit der Drehleiter in luftiger Höhe gefahren und wollte anschließend unbedingt ins kleine Feuerwehrauto steigen. „Kann das auch löschen?“, fragte er und sah schnell ein, dass das nicht geht. Mit einem Tag der offenen Tür feierte die Freiwillige Feuerwehr Laage am Sonnabend ihr Jubiläum. Vor 125 Jahren war die Wehr 1891 gegründet worden.

„Wir haben Freunde bei der Laager Feuerwehr. Sie haben uns eingeladen“, berichtet Lukes Mutter Juliane Roy aus Sanitz. Sie war erstaunt über die Vielfalt der Angebote, insbesondere auch für Kinder. „Ein ganz tolles Fest“, lobte Ruth Warkus, die mit Mann Reinhold und Schwiegermutter Lotte Warkus zum Fest gekommen war. „Wir fühlen uns mit der Feuerwehr verbunden, fahren auch oft zu Ausscheiden“, berichtet die Kätwinerin, deren Mann Mitglied in der Ehrenabteilung der Teschower Wehr ist.

Für Frank Ohde, stellvertretender Wehrführer in Schwaan, ist die Teilnahme ein Ausdruck von Kameradschaft. Am Wettkampf habe man nicht teilgenommen, dafür aber die Schwaaner Feuerwehrtechnik vorgezeigt. „In drei Jahren feiern wir ein Jubiläum, dann wird unsere Wehr 100 Jahre alt“, berichtet Frank Ohde. Dazu lade man selbstverständlich dann die Laager Kameraden ein.

Gleich daneben beantwortet Oliver Bartels Fragen zur Feuerwehrtechnik, mit der sich auch die Berufswehr des Fliegerhorst am Fest beteiligte. Gleichzeitig nahm er am Wettkampf „Lauena“ – in Anspielung auf das Jubiläum der Stadt, die vor 800 Jahren erstmals urkundlich erwähnt worden war, teil. Schnellstmöglich war eine Wasserstrecke aufzubauen und am Ende mit dem Wasserstrahl ein Ball durchs Tor zu bugsieren, erklärt Wehrführer Mirko Nickel. Unter den fünf Mannschaften erwiesen sich die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Gnoien als schnellste und trugen den Sieg davon. Beim Raketenweitwurf – eine Spaßdisziplin für jedermann – gewann übrigens Sophia Hahn aus Laage.

Angeschaut hat sich den Wettkampf u.a. Peter Möller. Sein Enkel Oliver Möller nahm daran teil. „Ich finde es schön, dass er Interesse an der Feuerwehr hat. Nachwuchs wird hier doch immer gebraucht“, erklärt der Laager. Die Laager Wehr würde ihre Aufgaben im Brandschutz sehr gut erledigen und sei auch darüber hinaus zur Stelle, wenn Hilfe in der Stadt benötigt wird. Das sei alle Ehren wert, betont Peter Möller.

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erstellt am 10.Jul.2016 | 21:00 Uhr

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