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Freibad Laage : Laage stellt Projekt Naturbad zur Diskussion

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Stadtvertretung trifft morgen Grundsatzentscheidung für oder gegen eine Wiederbelebung des Freibades.

von
erstellt am 11.Jul.2017 | 05:00 Uhr

Warum steht der Ausbau des seit 2007 geschlossenen Freibades zu einem Naturbad wieder zur Diskussion, fragt sich Anke Schäfer. Sie war bisher der Meinung, dass der Ausbau entschieden sei und fände es sehr schade, wenn das Projekt jetzt womöglich wieder ad acta gelegt werden würde. Die Entscheidung obliegt den Stadtvertretern auf ihrer Sitzung am morgigen Mittwoch (19 Uhr, Ratssaal).

„Das Naturbad wäre ein schönes, zusätzliches Angebot für Kinder, die nicht in einem Sportverein Mitglied sind“, meint Anke Schäfer und erinnert sich, dass ihre Kinder im Laager Freibad das Schwimmen lernten. Angesichts hoher Nichtschwimmerzahlen erscheint ihr das Bad umso wichtiger. Sie sehe es auch als Vermächtnis ihren verstorbenen Mannes. Stadtvertreter Ronald Schäfer hatte sich immer für das Freibad/Naturbad eingesetzt.

In der Tat geht es am Mittwoch um eine Grundsatzentscheidung, bestätigt Stadträtin Marion Hünecke. Es habe in den vergangenen Jahren nie eine generelle Zustimmung für das Projekt Naturbad durch die Stadtvertretung gegeben, macht Hünecke aufmerksam. Bisher sei eine Gestaltungsplanung beschlossen worden. Diese habe man benötigt, um Fördergelder beantragen zu können. Von Anfang an sei klar gewesen, dass erst, wenn der Fördermittelgeber Mittel in Aussicht stellt, über die Weiterführung des Projektes beraten werden soll. Dieser Punkt sei nun erreicht.

Das Landesförderinstitut teilte der Stadt Laage mit, dass das geplante Naturbad förderfähig sei, nicht aber die ebenfalls vorgesehene Beachsportanlage. Die Sportförderung obliege einem anderen Ministerium. „Wir haben die Möglichkeit, den Antrag abzuändern, so dass die Sportanlage rausfällt“, teilt Hünecke mit. Zunächst aber sei die Zukunft des Projektes generell zu klären.

Wenn nun der Eindruck entstehe, dass mit dem Weggang von Bürgermeisterin Ilka Lochner auch das Naturbad-Projekt sterbe, so sei das falsch. „Der zeitliche Zusammenhang ist rein zufällig“, stellt die Stadträtin fest. Das Signal aus dem Landesförderinstitut hätte auch zu einer ganz anderen Zeit kommen können.

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