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Laage putzt sich heraus : Laage putzt sich im Jubiläumsjahr

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

800 Jahre Laage: Volkssport-Wochenende rund um den 1. Mai kann kommen.

von
erstellt am 25.Apr.2016 | 05:00 Uhr

Um die 80 Leute haben sich an mehr als acht Standorten im Laager Stadtgebiet eingefunden, um ihre Stadt für die 800-Jahrfeier herauszuputzen. Hinzu kamen am Sonnabend zahlreiche Ungezählte, die vor ihrem Haus und Grundstück die Frühjahrs-Grundordnung herstellten und sich somit in die Putzaktion einreihten. In der Gemeinschaft sei das in der Recknitzstadt „eher sporadisch“, hat Petra Müller mit den Jahren erfahren. Die stellvertretende Bürgermeisterin reihte sich wie zahlreiche Rathausmitarbeiter in die durch Fritz Bartels vom Bürgerservice koordinierten Aktion ein. Petra Müller: „Es fällt auf, dass unserem Aufruf viele vor ihrem eigenen Haus folgten.“ Sie selbst ging mit ihrem Kolleginnen-Trupp durch den Park rund um die Freilichtbühne. „Der Weg von der Bushaltestelle zur Schule ist nicht wiederzuerkennen“, freute sich Bauamtsleiterin Marion Hünecke nach fleißigem Sammeln, Fegen und Harken über das sichtbare Resultat.

Auch in Laage gibt es im öffentlichen Raum leider ebenfalls immer wieder spezielle Schmuddelecken. So bildeten die Putzkolonnen Schwerpunkte links und rechts der Pinnower Straße, in der Fischteichallee, rund um die Freilichtbühne, natürlich am Markt und am Blücherplatz, an Sportplatz und Laufstrecke, in der Harbigstraße und im Ortsteil Kronskamp. Nicht neu ist, dass sich die Laufgrupppe des Sportclubs Laage dabei mit 22 Mitgliedern besonders hervortat. Ohnehin säubern sie jährlich regelmäßig das Umfeld ihrer Laufstrecke durch den Stadtwald – wo das Wenigste des gesammelten Unrates von ihnen selbst verursacht wird. „Was mich persönlich geärgert hat, ist dass die Laufstrecke wieder so verkeimt war, obwohl wir schon jedes Jahr dort sauber machen“, machte André Stache seinem Ärger über die Unarten mancher Zeitgenossen Luft. Am Sonnabendvormittag machte seine Gruppe am Waldrand nicht halt. Am Blücherplatz, wo sich schon die Reservisten um Sauberkeit kümmerten, ging es weiter. „Rund um das Denkmal müsste die Stadt mal was machen. Die viele Hundekacke dort, das ist schon eklig, so wird der Platz missbraucht. Wenigstens ein Schild sollte dort aufgestellt werden, dass sich soetwas nicht gehört“, sprach André Stache die Bürgermeisterin direkt an. Ilka Lochner-Borst nickte zustimmend, freute sich über die rege Teilnahme an der Aktion „Laage putzt sich“. Kleine Belohnung für viele, die es verdient hätten erwähnt zu werden: Bei Andreas Springer stand Olaf Zinke und packte Bratwürste zur Stärkung auf den Grill.

Um den Abtransport des in blauen Säcken gesammelten Unrates kümmerten sich schließlich die Laager Stadtwerke. Damit es auch den Straßenrändern wieder gepflegt aussieht, hatte Fritz Bartels die Kehrmaschine der Teterower Stadtwerke organisiert. Dass die nötig war, war an verschiedenen Stellen, wo sie „überlief“, offensichtlich.

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