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Stadtv ertretung Laage : Laage plant neue Sporthalle

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Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Stadtvertretung beschloss Haushalt 2016 / 3,3 Millionen Euro für neue Halle / Mehr Geld für Kulturförderung im Jubiläumsjahr

svz.de von
erstellt am 17.Dez.2015 | 15:00 Uhr

Das Ensemble von Schule, Kindertagesstätte und Sportanlagen gehört zu den Vorzeigeobjekten in Laage. Nur eine der beiden Sporthallen passt nicht mehr so recht ins Bild. Das soll sich ändern. Die Laager Stadtvertretung beschloss am Mittwochabend den Haushalt 2016. Mit rund 3,3 Millionen Euro ist darin der Bau einer neuen Sporthalle verankert.

Von der alten Halle seien nicht mehr als die Träger auch künftig noch nutzbar – zu wenig, um eine Sanierung ins Auge zu fassen, erklärte Ilka Lochner-Borst. Deshalb habe man sich für einen Neubau entschieden. Die Stadt erwartet dafür rund 2,6 Millionen Fördermittel, sei aber bemüht noch weitere Fördergelder einzuwerben, um den Eigenanteil möglichst niedrig halten zu können, fügt Laages Bürgermeisterin hinzu und zählt weitere Vorhaben 2016 auf: Straßenbau in den Schwendnißtannen (180 000 Euro) und im Wohngebiet Auf den Fußstücken (320 000 Euro). Hinzu kommt die Erschließung eines zweiten Bauabschnittes Auf den Fußstücken (500 000 Euro).

Rund 70 000 Euro sind für die Sanierung des Denkmals für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges am Denkmalsweg eingeplant. Auch der Weg hinauf zum Ehrenmal aus dem Jahr 1928 soll erneuert werden.

Für die Feuerwehren – Laage, Liessow und Kritzkow – stehen 255 000 Euro im Stadt-Etat. Größter Brocken darunter ist die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges für die Wehr in Liessow, informiert Lochner-Borst. Daneben finden sich im Haushalt rund 560 000 Euro für Maßnahmen im Bodenordnungsverfahren Recknitz II. In diesem Jahr war das Flüsschen selbst saniert worden. Für das nächste Jahr ist ein Ausbau des Weges zwischen Liessow und der B 103 vorgesehen. Neben Fördermitteln müssen dafür rund 115 000 Euro Eigenmittel der Stadt aufgebracht werden.

Mehr Geld als in den vergangenen Jahre, darauf macht Lochner-Borst aufmerksam, wird für die Kulturförderung eingeplant. Damit sollen in erster Linie Veranstaltungen zum Stadtjubiläum (800 Jahre) unterstützt werden.

Erstmals, so betonte Lochner-Borst, könne sie einen positiven Jahresplan vorlegen. Dennoch ergebe sich ein Minus, was dazu führt, dass der Etat von der Unteren Rechtsaufsichtsbehörde genehmigt werden muss. Lochner-Borst wollte es sich nicht verkneifen wie in jedem Jahr auf eine gewisse Unsinnigkeit der doppischen Haushalts- und Rechnungsführung hinzuweisen. Danach müssen Kommunen Wirtschaftsunternehmen gleich Abschreibungen bilden. Sicher sei es sinnvoll auf diese Art den Werteverlust deutlich zu machen. Aber anders als Wirtschaftsunternehmen könnten Kommunen daraus keinen steuerlichen Vorteil ziehen. Für sie sei es ein Denkfehler Infrastrukturmaßnahmen unter diesem Aspekt betrachten zu wollen. „Sowie eine Straße fertig ist, setzt der Werteverlust ein“, nennt Lochner-Borst ein Beispiel. 

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