Laage feiert 800 Jahre : Laage im Ausnahmezustand

Mit Manfred Walter vom Heimatverein (r.) freuen sich Moderator Thilo Tautz und Bürgermeisterin Ilka Lochner-Borst über einen Scheck.
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Mit Manfred Walter vom Heimatverein (r.) freuen sich Moderator Thilo Tautz und Bürgermeisterin Ilka Lochner-Borst über einen Scheck.

5000 Besucher feierten 800 Jahre Recknitzstadt mit NDR-Sommertour.

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07. August 2016, 21:00 Uhr

Die Stadtwette der NDR-Sommertour war auf der Station Laage nur Formsache. 800 Flieger sollten die Laager am Sonnabendabend über ihrem Markt fliegen lassen und dabei mit hundertkehliger Stimme „Flieger, grüß mir die Sonne…“ singen. Diese Vorgabe war deutlich sichtbar übererfüllt: NDR-Moderator Thilo Tautz sah über 5600 Papierflieger. Kitas, Bundeswehr, Flugschule, DRK, Feuerwehr (Aufzählung unvollständig!) hatten die Woche gefaltet, was das Zeug hielt. Sogar zwei Jungs aus Bayern hätten ein Paket mit 50 Fliegern geschickt, weil ihre Oma aus Laage stammt, wusste Bürgermeisterin Ilka Lochner-Borst zu berichten. Belohnung für die Laager: Die Moderatoren Susanne Grön und Marko Vogt reichten Sonntag Vormittag, kostümiert als Flugbegleiter, für Flugreisen typische Getränke und Knabbereien.

Für Laage war die große Party auf dem Markt „eine Riesennummer“, meinte Lochner-Borst angesichts von geschätzten (Eintritt frei!) rund 5000 Besuchern. Offenkundig ganz Laage muss auf den Beinen gewesen sein, zweifellos auch zahllose Besucher aus dem Umland und Urlauber. Wann er je so viele auf dem Markt gesehen habe, wusste jedenfalls der in der Recknitzstadt gebürtige Bernd Gysau nicht zu sagen. Er freute sich vor allem auf Namika und Juli, die beiden angekündigten Bühnenacts. Allein schon die NDR-Sommertour lockte Brunhilde Fischer-Schäfer aus dem Haus: „Ich musste einfach herkommen. Ich habe mich so darauf gefreut, dass sie zu uns nach Laage kommt.“ 800 Jahre Laage – das war dem Nordmagazin die Live-Sendung vom Markt der Recknitzstadt wert.

Für die Laager geht das Jubiläumsjahr weiter, doch dieser 6. August dürfte der Höhepunkt der Feierlichkeiten gewesen sein. Bis eine halbe Stunde vor Mitternacht spielten die Bands. Gerne könne und wolle man wiederkommen, war oft gehörter, beiderseitiger Wunsch. Für Reinhard Gowin bliebe da nur noch einen offen: „Es muss ja nicht erst in 800 Jahren sein.“

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