Schenkung : Kunstwerke für die Barlachstadt

„Biene Maja“  Fotos: eckhard rosentreter
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„Biene Maja“ Fotos: eckhard rosentreter

Ingrid Hässner schenkt Güstrow drei Metallskulpturen ihres verstorbenen Mannes

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09. September 2015, 06:00 Uhr

Vor Jahren war sein Vorschlag von einer „Goldenen Pforte“ für Güstrows Pferdemarkt verworfen worden, jetzt könnte Alexander Hässner doch noch in seiner Wahlheimatstadt zu Ehren kommen, postum. Die Witwe des Künstlers, Ingrid Hässner, inzwischen nach Groß Wokern verzogen, bietet der Stadt drei Metallskulpturen ihres vor drei Jahren gestorbenen Mannes an. Der Hauptausschuss hat die Annahme der Geschenke beschlossen. Der Wert der für den öffentlichen Raum bestimmten Skulpturen, zusammen 999 Euro, erscheint eher symbolischer Natur. Es handelt sich um die etwa drei Meter hohe „Mesalliance“. Diese Skulptur hatte Hässner 2006 als Gestaltungselement für den Bützower Schlossplatz entworfen. Ein Jahr später entstand die gut zwei Meter hohe „Dreifaltigkeit“. Speziell Kindern, vielleicht auf einem Spielplatz, könnte die witzig aussehende „Biene Maja“ (um 2005) gefallen.

„Diese Skulpturen passen gut in unsere städtische Barlach-Linie“, denkt Bürgermeister Arne Schuldt. Besonderheit dieser Kunstwerke: Alle sind auf einem Gullydeckel installiert, lassen sich also gut im städtischen Bauhof zwischenlagern. „Geeignete Plätze zu finden sollten wir einem Metallkünstler überlassen. Und der sollte darüber auch entscheiden, sonst kommen wir in einer Standortdiskussion vielleicht nicht voran“, schlägt Uwe Heinze (SPD) vor.

Der 1943 in Chemnitz geborene Alexander Hässner studierte u.a. bei Prof. Womacka an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und wohnte seit 1978 als freischaffender Künstler in Güstrow.

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