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Ferienprogramm im Dom : Kunstkompass: Orgel klingt wie Nachtigall und Kuckuck

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Um die Orgel ging es gestern im Güstrower Dom. Der Kinder-Kunst-Kompasses hielt in der letzten Ferienwoche dieses Angebot für Kinder parat. Kirchenmusikdirektor (KMD) Martin Ohse erklärte den kleinen Gästen zwei Orgeln. Die kleinere, so hörten die Kinder, habe 700 Pfeifen aus Zinn und Blei und wurde 1996 gebaut.

Schnell gelang es dem Kantor die Faszination der Orgel mit ihrer Tonvielfalt herüber zu bringen. Die Kinder hörten Paukenschläge ebenso wie den Gesang von Kuckuck und Nachtigall. Sie konnten auch einen Blick ins Innere des beeindruckenden Instruments werfen und sich selbst davon überzeugen, dass keine Vögel darin hausen. Nach den Erklärungen spielte Martin Ohse einige Stücke, die beim jungen Publikum gut ankamen. Luiz Degenkolb aus Ludwigsburg bei Stuttgart, der bei den Großeltern in Rostock Ferien macht, war begeistert. „Ich finde die kleine Orgel toll. Vor allem, dass sie die Vogelstimmen nachmachen kann“, betont der Sechsjährige.

Weiter ging es zur großen Lütkemüller-Orgel mit rund 2300 Pfeifen. Sie wurde bereits 1869 in Wittstock gebaut und 1986 restauriert. Mit ihr kann man sogar Flöte, Trompete und Klarinette nachahmen, berichtete Martin Ohse, der Musik in Halle studierte und bereits seit dem 14. Lebensjahr Orgel spielt. Die Lütkemüller-Orgel habe Pfeifen aus Metall und Holz und kann 37 verschiedene Klangfarben erzeugen, berichtete er.

 

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