Kunsthaus Güstrow : Kunsthaus bietet bunte Mischung

In der Keramikwerkstatt des Güstrower Kunsthauses zeigt Keramikerin Katrin Otolski Kursteilnehmerin Kerstin Moré die Grundtechniken für das Herstellen einer Schale.
In der Keramikwerkstatt des Güstrower Kunsthauses zeigt Keramikerin Katrin Otolski Kursteilnehmerin Kerstin Moré die Grundtechniken für das Herstellen einer Schale.

Altbewährte und neue Kurse bietet der gemeinnützige Verein in der Baustraße 3-5 in diesem Schuljahr an.

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07. September 2017, 05:00 Uhr

„Als Erstes beginnen wir immer mit einer Schale“, erklärt Keramikerin Katrin Otolski ihrer Kursteilnehmerin Kerstin Moré. Mit Beginn des neuen Schuljahres hat sich die Güstrowerin für einen Keramikkurs am Kinder-Jugend-Kunsthaus eingeschrieben. „Ich gehe hier häufiger ins Kino und hab mich immer gefragt, ob es hier wohl auch Kurse für Erwachsene gibt“, erklärt Kerstin Moré, die bereits Keramik-Grundkenntnisse hat. Die Schale sei eine gute Übung um die Kenntnisse zu vertiefen – darunter der Umgang mit dem Ton, das Glattstreichen, kreuzweise Ankratzen und Verschlickern. „Vorkenntnisse sind für unseren Kurs nicht erforderlich. Alles was man wissen muss, lernt man hier“, erklärt Kursleiterin Katrin Otolski und fügt hinzu: „Auch ein Einstieg zu einem späteren Zeitpunkt ist immer möglich.“ Über weitere Teilnehmer für den Kursus für Erwachsene, der immer montags, 19.30 bis 21 Uhr, stattfindet, würde sie sich freuen.

Auch Torsten Lange hat noch Platz in seiner Werkstatt. Der Diplomrestaurator baut gerade einen Upcycling-Kurs auf. Dort können Jugendliche und Erwachsene Möbel und Accessoires gestalten. Außerdem bringt er sich in der etablierten Alleswerkstatt ein. „Besonders für leise und sensible Kinder sind diese Kurse gut geeignet. Wir haben selbst alle Kinder und können gut auf jeden individuell eingehen“, wirbt er für das Angebot. „Dieses Hortangebot ist ein Klassiker bei uns. Damit wollen wir Kindern vom Land die Möglichkeit geben zu uns zu kommen“, ergänzt Kunsthausleiterin Bettina Korn. „Auch der Indische Tanz mit Annette Riedel, die Nähwerkstatt mit Maxi Mohns und die Schule des Sehen mit Henning Spitzer gehören zu den altbewährten und beliebten Kursen bei uns“, zählt sie auf.

Wichtig sei ihnen stets eine Mischung aus altem und neuem Angebot. „Außerdem ist bei uns, anders als in der Schule, alles sehr frei und wir gehen auf die Kinder – immerhin 80 bis 100 Teilnehmer pro Woche – individuell ein“, beschreibt Bettina Korn. Neben „upcycled furniture“ von Torsten Lange gibt es auch noch eine Reihe weiterer neuer Angebote. So baut Andreas Hedrich derzeit seinen Kurs „urban sketchers“ aus. „Dabei geht es ums rausgehen und drauf los zeichnen. Die Teilnehmer, die einmal Feuer gefangen haben, bleiben auch dabei“, weiß Bettina Korn.

Mit dem Malraum für Kinder und Eltern bietet das Kinder-Jugend-Kunsthaus in diesem Schuljahr erstmals auch wieder etwas für die ganz kleinen Künstler an. „Der findet immer am Dienstag zwischen 17 und 18 Uhr statt und ist eine ganz tolle Sache für Eltern und Kinder von zwei bis fünf Jahren“, wirbt Bettina Korn. Auch wird es wieder viele Workshops geben – etwa die inklusive Postkartenwerkstatt vom 7. bis 10. September, das Laternenbauen für Stankt Martin am 11. November oder das Sternefalten am 25. November. „Unser Haus steht jedem offen – für Fragen oder auch die individuelle Absprache zur Geburtstagsfeier“, sagt Bettina Korn.

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