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Deutscher Mühletag : Kunst und Musik in alter Mühle

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Wassermühle Kölln beteiligte sich gestern erstmals am Deutschen Mühlentag

„Was man alles so aus einer alten Hütte manchen kann“, staunte Sabine Moritz gestern Nachmittag nicht schlecht. Die Mühle in Kölln beteiligte sich gestern erstmals am Deutschen Mühlentag und viele, viele kamen.

„Die Ausstellungen von Kristin Kastl-Tomaschko, die von Frank Chlouba und dazu die Musik – das passt wunderbar zusammen“, urteilte die Güstrowerin, einst Leiterin der Bibliothek in der Barlachstadt. Lothar Reißenweber, dem gestern Nachmittag die musikalische Leitung oblag, hatte sie persönlich eingeladen. Er, der seit drei Jahren in der Mühle lebt, möchte mehr aus dem historischen Gebäude machen. „Ich nenne sie die Kunstmühle Kölln und denke dabei an einen Standort für Kultur zwischen Güstrow und Krakow am See“, erklärt Lothar Reißenweber und denkt, dass ein solches Angebot für Einheimische wie für Touristen interessant sein sollte. Er sei guter Dinge, dass der Radweg entlang der Bundesstraße in den nächsten Jahren vervollkommnet wird. Das Lückenschluss-Programm soll es möglich machen. Das wäre für die Mühle ideal, betont Reißenweber. Im September solle ein Biocafé wiedereröffnet werden und im Herbst sei ein Erntedankfest geplant, informiert er. Der gestrige Tag sollte schon einmal auf die Möglichkeiten der Mühle im Zusammenhang mit kulturellen Veranstaltungen aufmerksam machen.

Die Ausstellung des Bützower Malers Frank Chlouba wird noch einiger Zeit in der Köllner Mühle zu sehen sein.

 

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erstellt am 10.Jun.2014 | 06:00 Uhr

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