zur Navigation springen

„Kunst und Umwelt“ : Künstlerische Vielfalt in Wollhalle

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

17. Ausstellung „Kunst und Umwelt“ eröffnet Sonnabend unter dem Motto „Auswege“ in Güstrower Galerie / Wieder Kunstpreis

von
erstellt am 07.Mai.2014 | 06:00 Uhr

„Die Vielfalt der künstlerischen Ausdrucksformen ist schon bemerkenswert“, sagt Iris Brüdgam, während sie in der Städtischen Galerie Wollhalle in Güstrow die letzten Bilder für die neue Ausstellung „Kunst und Umwelt“ aufhängt. Malerei und Grafik, Rauminstallationen, Skulpturen, Fotografien und Zeichnungen. „So unterschiedlich die Arbeiten auch sind, sie alle eint das diesjährige Motto ,Auswege’“, sagt die Leiterin des Güstrower Stadtmuseums, die seit diesem Jahr auch für die Wollhalle verantwortlich ist. Zur feierlichen Eröffnung kommenden Sonnabend um 15 Uhr ist alles vorbereitet. Zum 17. Mal wird dann in der Barlachstadt die Ausstellung „Kunst und Umwelt“ gezeigt.

Insgesamt haben sich 94 Künstler aus dem gesamten Bundesgebiet, der Schweiz, Polen und Norwegen für dieses Ausstellungsvorhaben beworben. Aus den eingereichten Präsentationsmappen wählte eine von der Barlachstadt bestellte Jury in einem anonymen Wahlverfahren 18 Künstler aus, deren Arbeiten ab Sonnabend und bis zum 6. Juli in der Wollhalle zu sehen sind. Am letzten Tag der Ausstellung wird im Rahmen einer Finissage der von den Stadtwerken Güstrow geförderte Kunstpreis „Ökologie“, der mit 2000 Euro dotiert ist, vergeben. In diesem Jahr fördern die Stadtwerke die Preisverleihung bereits zum fünften Mal. Über die Vergabe befindet die gleiche Jury, die bereits die ausgestellten Werke ausgewählt hat. Dazu gehören Christin Wilcken, Grafikerin aus Mühl Rosin, Günter Kaden, Bildhauer aus Wendischhagen, sowie Dr. Volker Probst, Geschäftsführer der Ernst-Barlach-Stiftung Güstrow.

„Zentrales Anliegen der Präsentation ist es, den Besucher zu sensibilisieren, seine Umwelt bewusster wahrzunehmen. Es geht um den schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen unserer Erde wie Rohstoffen, Flächen oder auch der biologischen Artenvielfalt und der daraus erwachsenden Verantwortung jedes Einzelnen gegenüber zukünftigen Generationen“, erläutert Iris Brüdgam das Ausstellungskonzept von „Kunst und Umwelt“. Der Kunstpreis „Ökologie“ wird seit 1997 im Rahmen dieser Ausstellung in Güstrow vergeben. Seit 2010 findet die Schau im zweijährigen Rhythmus statt.

Die ausstellenden Künstler kommen aus dem gesamten Bundesgebiet. Zwei von ihnen stammen aus Mecklenburg-Vorpommern: der Fotograf Martin Holze und der Maler und Fotograf Manfred W. Jürgens. Der gebürtige Sachse Arndt Weigend lebt seit 1983 in Mecklenburg. Er ist bereits zum dritten Mal bei „Kunst und Umwelt“ dabei. Zum zweiten Mal in Güstrow zu sehen sind Bildhauer-Arbeiten des aus Bosnien stammenden Künstlers Mirsad Herenda. Erstmals gezeigt wird eine Rauminstallation von Susanne Damm, die ein Zwei-Meter-Faltboot in der Wollhalle aufbaut.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen