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Jugend musiziert : Krönung und erstes Lampenfieber

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Musikschule Abs schickt fünf Mädchen in den Regionalausscheid von „Jugend musiziert“.

Neben Teilnehmern der Kreismusikschule haben sich auch Mädchen der Musikschule Abs auf den Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ qualifiziert. Akribisch haben sich Amelie Boeck, Theresa Kozik, Nicole Okonnek, Jette Machner und Laura Laß auf den großen Jahreshöhepunkt vorbereitet, der an diesem Wochenende in Rostock stattfindet. Mit zusätzlichem Vorspieltraining und ihrem regelmäßigen Unterricht üben sie seit Wochen.

Jette Machner hat unter anderem ein Präludium und Fuge c-Moll aus dem „Wohltemperierten Klavier“ von Johann Sebastian Bach ausgewählt. Sie liebt das Klavierspiel, seit sie Schulkind ist. „Es ist mein liebstes Hobby“, sagt die 17-Jährige. Ob vierhändig oder solo – Jette Machner ist schon auftrittserprobt. Sie war bereits mehrfach in den vergangenen Jahren beim Wettbewerb dabei, weiß deshalb auch, wie kritisch die Jury ist. „Ich versuche einfach mein Bestes zu geben“, sagt sie. Starten wird sie in der Altersgruppe V.


Ganz besonderer Tag für Laura Laß


Bach und Mozart, aber auch zeitgenössische Musik werden die fünf Mädchen vor der Jury präsentieren. Mit dabei ist auch Laura Laß. Die 18-Jährige ist allerdings die einzige der Region, die in der Altersgruppe VI antritt. „Laura ist Schülerin der ersten Stunde meiner Musikschule“, sagt Yvette Kulling. Nach elf Jahren Unterricht soll der Wettbewerb nun Schlusspunkt und „Krönung“ ihrer Klavierausbildung sein. Denn für Laura Laß ist es die erste Teilnahme bei „Jugend musiziert“. Sie hat sich unter anderem von Max Reger „Träume am Kamin“ ausgewählt, wird zudem eine große Sonate von Beethoven spielen, die Kraft und Kondition erfordert.

Die 12-jährige Nicole Okonnek wird der Jury unter anderem ein zeitgenössisches Stück von Fazil Say präsentieren, spielt aber auch aus einer französischen Suite von Johann Sebastian Bach sowie das berühmte Alla turca von Wolfgang Amadeus Mozart. Auch für sie ist der Wettbewerb nichts Neues. „Noch bin ich nicht aufgeregt“, sagte sie während eines Übungsvorspiels.

Aufgeregt werden aber sicher die beiden Jüngsten im Bunde sein, Amelie Boeck und Theresa Kozik. Denn die beiden Zehnjährigen, sie sind Schülerinnen von Olga Okonnek, werden erstmals am Wettbewerb in der Altersgruppe Ib teilnehmen.

Für Yvette Kulling als Leiterin der Musikschule Abs ist dieser Höhepunkt wichtig. „Die Schüler sollen ihre Programme gut präsentieren und sich gleichzeitig an anderen messen lassen“, sagt sie. Dann könne man seine eigenen Leistungen besser einschätzen. Genau deshalb nähmen sich die Musikpädagogin und eine Kollegin die Zeit, um die Schüler vorzubereiten und zum Wettbewerb zu begleiten. „Für unsere kleine Musikschule ist es schon viel, fünf Schüler in der Kategorie Klavier solo zu schicken“, stellt Yvette Kulling heraus. Doch alle Lehrer werden dabei sein und mitfiebern, wenn ihre Schüler ihren Auftritt haben.

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