GCC : Krimi gibt’s nur auf der Bühne

Kleine Tänzer ganz groß: Besonders die kleinsten Funkenmariechen begeisterten das Publikum mit ihrer Tanzeinlage.
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Kleine Tänzer ganz groß: Besonders die kleinsten Funkenmariechen begeisterten das Publikum mit ihrer Tanzeinlage.

Schwierige Zeiten gehören beim Güstrower Karneval der Vergangenheit an / Verein setzt verstärkt auf Kinder- und Jugendarbeit

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03. März 2014, 06:00 Uhr

Am vergangenen Sonnabend erlebten die Gäste des Güstrower Carneval Club ‘89 (GCC) im Bürgerhaus einen wahrhaften Krimi. Unter dem Motto „Spannend wie eh und je – Krimi beim GCC“ brachten die großen und kleinen Vereinsmitglieder schlagkräftige Ehefrauen, frivole Gerichtsverhandlungen und tanzende Untote auf die Bühne.

Den vereinsinternen Krimi habe der GCC inzwischen aber hinter sich gelassen, versichert Club-Präsident Marko Klugmann. „Unseren Tiefpunkt haben wir überwunden – jetzt geht es stetig bergauf. Inzwischen ist unser großes Problem der Finanzierung des Senioren-Faschings geklärt und auch beim Nachwuchs konnten wir ordentlich punkten“, sagt der Güstrower.


Auch viele Schule an Bord geholt


Von nunmehr 75 Mitgliedern des 1989 gegründeten Vereins sind allein 45 Kinder und Jugendliche. „Wir setzen verstärkt auf unsere Kinder- und Jugendarbeit und freuen uns, dass wir in dieser Session auch viele Schule an Bord holen konnten“, resumiert GCC-Vizepräsidentin Isabell Peters, die bereits seit der Gründung 1989 für den GCC aktiv ist.

Mit seinen sechs Tanzgruppen bestritt der umtriebige Verein in der laufenden Session acht Veranstaltungen – so viele wie lange nicht. „Wir freuen uns, dass wir nicht aufgegeben haben und sind stolz, jetzt die Früchte unserer Arbeit ernten zu dürfen“, sagt die Güstrowerin. Einzig für den Jugendbereich wünsche sie sich noch mehr Zulauf – ein Problem, das angegangen werde.

Am Sonnabendabend war der Krimi jedenfalls einzig auf der Bühne angesagt und das sehr zur Freude der zahlreichen Besucher. Spätestens bei der beliebten Büttenrede von Isabell Peters blieb schließlich kein Auge mehr trocken und die Funkengarde sorgte mit ihren Tanzeinlagen für ordentlich Stimmung im Bürgerhaus. Besonders ihr Tanz der Untoten zu Michael Jacksons „Thriller“ ließ die Füße der zahlreichen Gäste nicht mehr still stehen.

Wer das Karnevals-Programm des GCC verpasst hat muss sich nicht grämen, im Laufe des Jahres werden die großen und kleinen Karnevalisten ihre einstudierten Tänze auf zahlreichen Veranstaltungen der Region zum Besten geben.

Insgesamt waren die Akteure des Güstrower Karnevals rund um Club-Präsident Marko Klugmann sehr zufrieden mit der Session. Gefeiert wurde am Sonnabend mit den rund 180 Gästen jedenfalls bis in die frühen Morgenstunden.

Und wenn am Aschermittwoch die fünfte Jahreszeit traditionell zu Ende geht, werden die Karnevalisten vom GCC schon fleißig für die neue Session proben. Damit es in der Barlachstadt auch weiterhin „Güstrow Helau“ heißt.

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