zur Navigation springen

Theater Güstrow : Kriemhild nimmt Rache im Theater

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Programm des Ernst-Barlach-Theaters Güstrow im März: schwerer Stoff und leichte Unterhaltung.

Bevor Kriemhild im Güstrower Theater am 18. März Rache nimmt startet das Märzprogramm des Ernst-Barlach-Theaters nächste Woche Donnerstag mit dem Kabarett-Theater „Distel“. Aufgeführt wird die Komödie „Wohin mit Mutti? – Kabinett am Küchentisch“. Den Zuschauern wird ein „satirischer Hit“ versprochen.

Ein Hit ist auch jedes Jahr die Travestieshow im Güstrower Theater. Deshalb sind beide Veranstaltungen am 3. und 4. März auch bereits ausverkauft. Karten gibt es hingegen noch für das 7. Philharmonische Konzert der Neubrandenburger Philharmonie am 10. März. Der Klangkörper setzt in Güstrow seinen Brahms-Zyklus fort. Der Dritten Sinfonie des Maestros hat GMD Sebastian Tewinkel zwei Kompositionen von Carl Maria von Weber vorangestellt. Mit Rie Koyama konnte eine exzellente Interpretin für den anspruchsvollen Solopart gewonnen werden.

Auf einen unterhaltsamen Nachmittag mit dem Schlager-Duo Monika Hauff und Klaus Dieter Henkler kann sich das Güstrower Publikum am 12. März freuen. Unter dem Motto „Das wird ein Meisterschuss“ werden Hits und gute Laune geboten. Bekannt sind die Volksmusikanten schon aus dem DDR-Fernsehen.

Das Tanzepos „Kriemhilds Rache“ mit mittelhochdeutschen Texten präsentiert die
Deutsche Tanzkompanie Neustrelitz dann am 18. März auf der Güstrower Bühne. Damit knüpft die Tanzkompanie an ihre erfolgreiche Produktion „Die Nibelungen“ an. Die Künstler bauen auf Erfahrungen im Umgang mit dem Stoff auf und versuchen zugleich einen neuen, frischen Zugriff auf das mittelalterliche Heldenepos anzubieten. Choreograph Lars Scheibner und sein Team haben den elementaren Antrieben der Protagonisten Kriemhild und Hagen nachgespürt und deren Bezüge zu unserer Zeit ausgelotet. Hierbei sind sie auf Grundzüge, auf Konstanten menschlichen Handelns gestoßen, haben grundlegende Impulse für dieses freigelegt und in Szenen und Bilder übersetzt.

Als Kontrast zu diesem düsteren Thema steht am 19. März „Das Dschungelbuch“ , ein Musical für die ganze Familie des Theaters „Lichtermeer“, auf dem Programm. In einer fantastisch frischen Version erzählt das Theater „Lichtermeer“ die abenteuerliche Geschichte des kleinen Mogli, der als Menschenkind von den Wölfen im indischen Dschungel großgezogen wurde.

„Regierte Recht, so läget Ihr vor mir im Staube jetzt, denn ich bin Euer König“, schrieb Friedrich Schiller. Sein Trauerspiel „Maria Stuart“ ist am 22. März im Güstrower Theater zu sehen. Zwei starke Frauen, die unterschiedliche Weltsysteme repräsentieren, stehen sich in diesem Stück gegenüber.

Gar nicht traurig hingegen soll der dreistündige Auftritt von Fips Asmussen am 24. März werden. Er gilt als der Vater aller Stand Up-Comedians – seit über 30 Jahren.

Musikalisch wird es zum Abschluss des Märzprogramms einen Tag später. Die Güstrower Band „Nitebrain“ stellt im Theater ihr gerade neu erschienenes Album „Teardrop of Time“ vor. Darauf zu finden sind ausgeklügelte und eingängige Melodic-Rock-Songs, mit der für „Nitebrain“ typischen Mehrstimmigkeit. Instrumental reicht das Spektrum von sanften Tönen bis zu progressiven Arrangements mit Geigen-, Keyboard- und Gitarrensolos. Die Zuhörer erwartet eine mitreißende Rockshow mit bekannten „Nitebrain“-Hits und Ohrwürmern in klanglich neuem Gewand und in erweiterter Besetzung.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen