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Güstrower Anzeiger

11. Dezember 2017 | 16:30 Uhr

Güstrow : Kreuzung Niklotstraße fertig

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Die Rostocker Chaussee, das größte Straßenbauvorhaben Güstrows, ist ab Freitag, 11 Uhr, ab Kreuzung Niklotstraße auch wieder stadteinwärts zu befahren. Das geschieht sechs Wochen früher als geplant. Die gesamte Straße wird Ende September frei gegeben.

svz.de von
erstellt am 25.Jun.2014 | 06:00 Uhr

An der größten Straßenbaustelle in Güstrow, der Rostocker Chaussee, ist die Kreuzung Niklotstraße fertig. Am Freitag um 11 Uhr gibt das Straßenbauamt Güstrow die Straße frei, so dass der Verkehr auch wieder stadteinwärts fließen kann. Ronald Normann, Leiter des Straßenbauamtes: „Wegen des milden Winters und eines zügigen Bauablaufs geschieht das rund sechs Wochen früher.“ Gesperrt bleibt Richtung Innenstadt nur noch der Gehweg zwischen Lidl und dem Reifenservice. Normann: „Hier muss der Munitionsbergungsdienst noch einmal ran, weil noch mehr Granaten in der Erde vermutet werden“, so der Amtsleiter. Zur Erinnerung: 14 Panzergewehrgranaten aus dem Zweiten Weltkrieg waren dort am 21. Mai (wir berichteten) gefunden und gesprengt worden.

In der 1. oder 2. Juli-Woche sollen auch alle Einbahnstraßen und Umleitungen in Dettmannsdorf der Vergangenheit angehören, wenn sich das mit der frei gegebenen Kreuzung eingespielt hat. Darüber informierte Bürgermeister Arne Schuldt bereits auf einer Einwohnerversammlung.

Und es bleibt auch dabei, bestätigte Ronald Normann gestern auf SVZ-Nachfrage, dass Ende September und nicht erst Ende November der Verkehr auf der Rostocker Chaussee mit „grüner Welle“ von der Trendelenburg-Allee bis zur Goldberger Straße rollt.


Spaldingsstraße: Beginn am 30. Juni


Die Rostocker Chaussee ist mit Abstand das größte Straßenbauprojekt in Güstrow, an dem die Stadt mit rund einer Million Euro beteiligt ist. Alle anderen Sanierungen sehen da eher spartanisch aus. Während in der Schnoienstraße und Elisabethstraße alles sehr gut laufe, kommen die Arbeiten in den zwei weiteren Sanierungsvorhaben – der Spaldingsstraße und der Bülower Straße – erst jetzt in Tritt, sagt Jane Weber, Leiterin des Stadtentwicklungsamtes. So seien die Materialschwierigkeiten für die Spaldingsstraße behoben, so dass die Sanierung am 30. Juni mit dem Neubau des Mischwasserkanals auf dem Spaldingsplatz/Ecke Grüne Straße in Richtung Spaldingsstraße/Feldstraße beginnen kann, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung. Das Vorhaben umfasst weiter die Versorgungsleitungen der Stadtwerke sowie den Straßenbau mit der Neugestaltung der Verkehrsanlagen in der Spaldingsstraße. Die Sanierung des Spaldingsplatzes ist nicht Bestandteil der Maßnahme. Eine Güstrower Firma hat für die Arbeiten den Zuschlag erhalten. Die Gesamtbauzeit ist auf 20 Kalenderwochen veranschlagt, die Fertigstellung Mitte November geplant. „In der Bauzeit wird es für die Anlieger zu Einschränkungen kommen. Zu Beginn betrifft das wegen des Kanalbaus den Spaldingsplatz und die Grüne Straße. Vom 30. Juni bis 15. August wird es deshalb auf dem Spaldingsplatz eine veränderte Verkehrsführung geben“, teilt die Verwaltung mit. Die Grüne Straße ist über den Spaldingsplatz nicht zu erreichen, sondern nur über die Tivolistraße, Bützower Straße und Walkmühlenstraße. In die Steinstraße kommt man über die Gartenstraße und eine extra eingerichtete Verkehrsführung über den Parkplatz des Spaldingsplatzes. Der Spaldingsplatz ist während der gesamten Bauzeit über die Gartenstraße und ab dem 14. Juli auch wieder über die Grüne Straße erreichbar.

Etwas weiter ist die Stadt mit der Bülower Straße. Hier stockten die Arbeiten, weil sich der Eigenmittelanteil erhöhte und die Grenzen des Sanierungsgebietes verändert werden müssen. „Wir sind bei der Klärung“, sagt Jane Weber. Allerdings steht deshalb noch nicht fest, ob die Sanierung in diesem Jahr beginnt oder ins nächste Jahr verschoben wird.


Bülower Straße: Sanierung erst 2015?


Wichtig für die Stadt ist indes, dass das Wirtschaftsministerium Städtebaufördermittel von rund 217 000 Euro für die Bülower bereit stellt. Die Gesamtinvestition beträgt rund 909 000 Euro. Die Stadt plant, die Bülower Straße auf einer Länge von 150 Metern zu sanieren. Mit der Sanierung erhöht sich die Wohn- und Lebensqualität vor allem für Anwohner. Wegen der mehrgeschossigen Wohngebäude soll für die Anwohner das beidseitige Parken weiter möglich sein.


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