Güstrow : Kreisvolkshochschule: zwei Standorte unter einer Leitung

Seit 2004 leitet Ulla Golombek die Doberaner Volkshochschule und soll künftig auch für  Güstrow zuständig sein.
Seit 2004 leitet Ulla Golombek die Doberaner Volkshochschule und soll künftig auch für Güstrow zuständig sein.

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05. Dezember 2013, 08:00 Uhr

Zukünftig gibt es nur noch eine Kreisvolkshochschule im Landkreis Rostock. Die Schulen in Bad Doberan und Güstrow werden als Folge der Kreisfusion zum 1. Januar 2014 zusammengelegt. So beschloss es gestern Abend mit großer Mehrheit der Kreistag in Güstrow. Dennoch bleiben beide Volkshochschul-Standorte erhalten – allerdings unter einer Leitung. Ulla Golombek, seit 2004 Leiterin der Doberaner Volkshochschule, wird die Gesamtleitung übernehmen. Der langjährige Leiter der Güstrower Volkshochschule, Christian Dobslaw, ist mit 65 Jahren in Rente gegangen.

„Es ist Zeit, die beiden Schulen zusammenzuführen“, unterstrich gestern Lutz da Cunha, in dessen Dezernatsbereich die Volkshochschulen fallen. Seit der Kreisgebietsreform bestehen im Landkreis Rostock zwei selbstständig arbeitende Kreisvolkshochschulen mit gleichen Aufgaben. Jetzt soll nur noch eine Kreisvolkshochschule die vorhandenen Ressourcen für den gesamten Landkreis nutzbar machen. Angesichts der Größe des kreises sie es aber notwendig, die Standorte Bad Doberan und Güstrow als Arbeitsstellen beizubehalten, so da Cunha. So könne auch zukünftig das gesamte Territorium des Kreises bedient werden.

Der Kreistag stimmte gestern auch einem zusätzlichen Sachantrag der Fraktion der Linken zu, das neben der strukturellen Zusammenführung der Kreisvolkshochschulen auch ein inhaltliches Konzept erarbeitet werden müsse. Daran sollen der Kulturausschuss und letztendlich der Kreistag mitwirken.

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