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„Kreisstadt“ soll auf Ortseingangsschilder

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Die CDU-Fraktion der Stadtvertretung Güstrow will Güstrow als Kreisstadt sichtbar machen – auf den 14 Ortseingangsschildern. Dort soll künftig der Namenszug „Kreisstadt“ stehen. 22 Ja-Stimmen reichten dicke, um den Bürgermeister zu beauftragen, zu prüfen, ob dies so möglich ist. Dabei geht es um folgende Varianten: Erstens Erwähnung des Status „Kreisstadt“ auf allen Ortseingangsschildern als Zusatz vor „Landkreis Rostock“ oder das Aufstellen von Begrüßungstafeln hinter jedem Ortseingangsschild mit Hinweis „Willkommen in der Kreisstadt des Landkreises Rostock“.

Sebastian Berg erklärt: „Durch die Bildung des Landkreises Rostock gibt es keinen Hinweis mehr im Namen des Kreises und auf dem Ortseingangsschild auf sein Zentrum. Viele, gerade Auswärtige, assoziieren dabei Rostock als Kreisstadt.“ Zu einer höheren Identifikation und zum Vermeiden von Irritationen sei der Hinweis auf die Kreisstadt Güstrow sinnvoll. Das Ergebnis der Prüfung soll der neuen Stadtvertretung vorgeschlagen werden. Jedes neue Schild würde 85 Euro kosten, 14 seien notwendig.

Gegen den Vorschlag votierte Burkhard Bauer (Die Linke), der die Bedeutung Güstrows für den Ankommenden im Namen „Barlachstadt Güstrow“ sieht. Kurt-Werner Langer (Einzelbewerber) erinnerte, dass solch ein Antrag schon einmal behandelt worden war, aber wegen Platzmangels auf dem Schild keine Mehrheit fand. Ebenso zweifelte Sascha Zimmermann (FDP) die Notwendigkeit des Zusatzes an. Er wollte, dass über einen Prüfantrag entschieden wird, ob das überhaupt möglich ist und wie sich die Kosten darstellen.

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