John-Brinckman-Gymnasium : Kreativität durchs Schreiben

Viele Schüler interessieren sich für die Arbeit in der Redaktion der Schülerzeitung des John-Brinckman-Gymnasiums.
Viele Schüler interessieren sich für die Arbeit in der Redaktion der Schülerzeitung des John-Brinckman-Gymnasiums.

Die Schülerzeitung wird als Wahlpflichtunterricht am John-Brinckman-Gymnasium angeboten – für die Schüler eine Chance sich auszuprobieren.

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22. Juni 2017, 21:00 Uhr

Das Angebot der Wahlpflichtkurse ist am John-Brinckman-Gymnasium groß und vielfältig. Die Schüler der neunten und zehnten Klassen können sich frei zwischen Theater, Tanz und Co. entscheiden. Einer dieser Kurse ist die Schülerzeitung unter der Leitung von Heike Wittenburg.

„Doch ursprünglich war der Kurs nie von den Lehrern geplant, sondern wurde von den Schülern erschaffen“, erzählt die Lehrerin und fügt hinzu: „sechs Deutschschüler hatten den Wunsch, sich außerhalb des Unterrichts dem Schreiben zu widmen.“ Das war vor etwa sechs bis sieben Jahren. Seitdem fanden sich immer mehr Freiwillige am Montagnachmittag ab 14 Uhr im Computerraum des Güstrower Gymnasiums ein. Jedes Jahr bewegt sich die Teilnehmerzahl zwischen elf und sechsundzwanzig Jugendlichen.

Auch im nächsten Jahr wird mit einem großen Ansturm gerechnet, denn es werden viele jetzige Neuntklässler weiterhin den Kurs belegen, wie Janek Latki und Theresa Flügge. „Das Zusammentreffen der Schülerzeitungredakteure ist stets interessant und lustig“, sagt Theresa und Janek meint: „Ich habe hier neue Freunde gefunden und mich beim Schreiben weiterentwickelt.“ Genau diesen Spaß und diese Begeisterung will Heike Wittenburg in ihrem Kurs vermitteln. „In der Zeitung sollen die Schüler ihren Interessen nachgehen“, sagt sie. Doch nicht nur Schreiblustige sind dort willkommen, auch die technisch Begabten finden einen Platz. Sie werden für die Homepage gebraucht. Sie gestalten die Internetseite, müssen sich jedoch nicht mehr um das Layout der Schülerzeitung kümmern. Heike Wittenburg erklärt: „Vor einem Jahr haben wir ein teures neues Layout gekauft. Dies wird für die ganze Schülerzeitung, Flyer und vieles mehr verwendet.“ Und es hat sich gelohnt.


Zweimal pro Jahr geht die Zeitung in den Druck


Zwei Mal pro Schuljahr kann die Zeitung gekauft werden: im Winter zum „Tag der offenen Tür“ und vor den Sommerferien. Um diese auch voll zu bekommen, müssen die Schüler zwei Beiträge pro Halbjahr zu Papier bringen. Einige werden auch auf der Internetseite des John-Brinckman-Gymnasiums veröffentlicht. Um die Artikel überhaupt drucken zu können, braucht die Zeitung Geld. Spenden ermöglichen dies. Ist die Zeitung fertig wird sie zu unterschiedlichen Druckereien nach Rostock geschickt.

Bis dahin ist es jedoch ein langer Weg und er beginnt mit den Überlegungen der Jugendlichen zum Thema ihres neuen Artikels, die sehr unterschiedlich sein können. Oft werden Lehrervorstellungen, Freizeitbeschäftigungen oder aktuelle Ereignisse beschrieben. „Ich habe auf jeden Fall meinen Schreibstil verbessert und ich bin kreativer geworden“, zieht Theresa Flügge ihren Profit daraus und lacht, „außerdem ist es nicht so anstrengend!“ Falls Interesse besteht können sich die teilnehmenden Jugendlichen sogar alle zwei Jahre um einen Praktikumsplatz bewerben. Ein Schüler darf dann vorübergehen bei der Güstrower Werbeagentur Wosch arbeiten, um hier vielleicht seinen Traumberuf zu finden. IWas das betrifft, sind sich auch Janek und Theresa unsicher. „Journalist steht aber auf jeden Fall auch auf meiner Liste“, sagt Janek. In den nächsten Jahren werden bestimmt noch viele weitere Schüler Artikel für die Schülerzeitung schreiben und ihre Geschichte damit erweitern.

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