Überraschung und Abschied : Kranken Kindern Freude geschenkt

Ein Dankeschön übergab die THW-Jugend auch an Dr Christiane Trapp - die bereits in den Ruhestand verabschiedet wurde. Hier überreicht Marvin Frehse eine zusammengestellte Bildergalerie
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Ein Dankeschön übergab die THW-Jugend auch an Dr Christiane Trapp - die bereits in den Ruhestand verabschiedet wurde. Hier überreicht Marvin Frehse eine zusammengestellte Bildergalerie

THW-Jugend und –Minis mit Nikolaus in der Güstrower Kinderklinik

svz.de von
07. Dezember 2014, 13:57 Uhr

Das war eine Freude bei den Kindern, die derzeit im Krankenhaus liegen müssen. Die THW-Jugend überraschte sie gemeinsam mit den THW-Minis am Sonnabend mit einem Lebkuchenmann von Bäcker Kubin aus Güstrow sowie weiteren süßen Sachen und Kuscheltieren in der Kinder- und Jugendklinik der KMG in Güstrow.

Bereits zum zweiten Mal sind die ehrenamtlichen Helfer in Blau auch kurz vor Weihnachten im Krankenhaus unterwegs gewesen. „Wir freuen uns, dass wir den Kindern eine Freude machen können“, sagte Marvin Frehse, der aktiv in der THW-Jugend mitarbeitet. Der 3-jährige Kilian Hentschke aus Pritzwalk durfte zwar am Sonnabend schon nach Hause, freute sich dennoch sehr über den lebendigen „Nikolaus“, der mit vielen kleinen und größeren Helfern in Blau ins Krankenzimmer kam.

Das Geld für die Überraschungen sei durch Altstoffsammlungen zusammen gekommen. „Ich fand diese Aktion im Krankenhaus toll“, sagte Chinoa Zielke von den THW-Minis. Die wiederum waren nur dabei, weil gleichzeitig mit dieser Aktion am Nikolaustag Abschied genommen werden sollte.

Und zwar wollten die THW-Mitstreiter Dr. Christiane Trapp Lebewohl sagen. „Sie hat uns die Jahre so unterstützt und dies erst ermöglicht. Darum war es uns wichtig und wir wünschen ihr alles erdenklich Gute im Ruhestand“, so Silvia Alisch, die für die THW-Minis zuständig ist.

Die ehemalige Chefärztin der Kinderklinik freute sich über das Bild, die Blumen und die guten Wünsche. „Ich bin immer wieder begeistert, wenn sich Kinder um andere Kinder kümmern“, sagte sie. Und da sie selbst künftig auch mehr ehrenamtlich tun möchte, könnte es gut sein, dass sie zu Ostern selbst bei der nächsten Aktion dabei ist – bei den ehrenamtlichen Helfern.

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