18, 20, passe! : Krakower Skatklub kloppt seit 35 Jahren Karten

Zum Jubiläum ihres Klubs spielten  Alfred Palaß (v. l.), Horst Hauffe,  Franz Dittrich und Irmgard Schimmelpfennig eine Runde Skat.
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Zum Jubiläum ihres Klubs spielten Alfred Palaß (v. l.), Horst Hauffe, Franz Dittrich und Irmgard Schimmelpfennig eine Runde Skat.

Die Vereinsmitglieder treffen sich jeden Mittwoch im Seniorentreff der Volkssolidarität

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10. Juli 2014, 06:00 Uhr

Mittwochs herrscht im Seniorentreff der Volkssolidarität in Krakow am See immer reges Treiben. Denn wenn der Skatklub hier zusammenkommt, wird nicht nur Skat gekloppt, sondern auch viel geplaudert. Das gestrige Treffen der Kartenspieler war etwas Besonderes: Der Klub feierte sein 35-jähriges Bestehen. Die Vorsitzende Christa Puls nutzte die Gelegenheit für einen Rückblick auf die vergangenen Jahrzehnte.

Gemeinsam mit den anderen Mitgliedern erinnerte sie sich an die Jahre in der Baracke des Kindergartens, die trotz liebevoller Betreuung irgendwann zu eng für den Klub wurde. Die Räume der Volkssolidarität nutzen die Skatspieler seit 2006. „Es ist sehr schön hier, es werden wirklich sämtliche Wünsche erfüllt“, bedankte sich Christa Puls. In ihrer Ansprache betonte sie zudem, wie gut die 25 Klubmitglieder zusammenhalten würden. „Es gehört schon allerhand dazu, wenn man sich jede Woche einmal trifft, um seiner Leidenschaft zu frönen.“ Neben dem Kartenspiel würde es aber auch immer persönliche Gespräche geben.

Gestärkt wurde die gegenseitige Zuneigung auch von den zahlreichen Aktivitäten, die der Klub unternommen hat. „Wir spielen nicht nur Karten, wir haben auch ein ausgeprägtes Vereinsleben“, so Christa Puls. Die gemeinsamen Ausflüge riefen bei allen Mitgliedern positive Erinnerungen hervor – auch wenn sie nicht immer unter dem besten Stern standen. „Einmal wollten wir eine Kutschfahrt machen und es gab nur Regen, Blitz und Donner“, erzählt Christa Puls. Der Tag sei aber dennoch ein voller Erfolg geworden. „Niemand hat sich beschwert, alle hatten sehr viel Spaß miteinander“, so Christa Puls. Genau solche Erinnerungen seien ein Zeichen für die Zusammengehörigkeit der Klubmitglieder.

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