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Klecks-Schulhof-Check : Krakower mögen ihren Schulhof

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Klecks macht den Schulhof-Check (5. Teil) / Heute: Regionale Schule in Krakow am See mit Grundschule

Nachdem nun schon zahlreiche Schulhöfe in Güstrow untersucht wurden, geht der Klecks-Schulhof-Check in die nächste Runde. Erstmals ist jetzt eine Schule außerhalb der Barlachstadt an der Reihe: die Regionale Schule Krakow am See mit Grundschule.

Mit ihren 283 Schülern mag die Schule nicht mit ihrer Größe beeindrucken. Ihre Wichtigkeit für die Kinder der Kleinstadt und der umliegenden Dörfer ist aber nicht zu bestreiten. Ebenfalls eindrucksvoll ist die Schulhofgestaltung: gepflasterte Abschnitte wechseln sich mit Grünflächen ab.

Da der Pausenhof von Schülern der 2. bis zur 10. Klasse genutzt wird, bietet er verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten. So sind dort zum Beispiel verschiedene Klettergerüste, Tischtennisplatten und Sitzgelegenheiten zu finden. „Sogar einen Basketballkorb gibt es hier“, erzählt Heike Watzke, die seit 2013 Schulleiterin in Krakow am See ist. „Nur leider geht er immer wieder kaputt.“ Die Pavillons, welche vor Regenschauern schützen sollen, prägen das Bild des Platzes zusätzlich.

Auffällig sind die vielen Holzfiguren und -bänke, die von Schülergruppen selbst erarbeitet wurden. „Wir bekamen in den vergangenen Jahren immer mal wieder ein paar Kunstwerke dazu. Diesen Frühling werden so genannte Zaungäste aufgestellt. Die zwei Meter hohen Skulpturen werden dann von unserem Gelände in Richtung Stadt blicken“, erzählt die Schulleiterin weiter. Ihr großer Wunsch für die Schule wäre ein „grünes Klassenzimmer“ in Form eines ausgebauten Bauwagens, in dem im Sommer auch Unterricht gehalten werden könnte.

Auch den Schülern sagt der vor 15 Jahren sanierte Platz zu. „In den Pausen spiele ich am liebsten mit meinen Freunden. Dafür sind unsere Spielgeräte toll!“, sagt der Fünftklässler Jannik Theobald. Die 14-jährige Elena Garbrecht hingegen meint: „Bei uns Älteren werden die Pausen mit Erzählen verbracht. Dabei wäre es schön, mal unter sich zu sein. Mein Wunsch wäre ein eigener Schulhof für die Oberstufe.“

Wenn die Schüler mal keine Lust auf frische Luft haben, können sie sich in das mit Glas überdachte Atrium setzen oder ihre Pause im Büro der Sozialarbeiterin verbringen. Dort stehen ein Boxsack und ein Gerät zum Tischfußballspielen zur Verfügung. Im Atrium ist auch eine SVZ-Lese-Ecke eingerichtet. Für die Abc-Schützen und den Hort gibt es zudem einen angrenzenden Spielplatz.  



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