Güstrow : Kraftvoll und mit Spaß

Die Teams in den Drachenbooten lieferten sich spannende Wettkämpfe auf dem Inselsee.
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Die Teams in den Drachenbooten lieferten sich spannende Wettkämpfe auf dem Inselsee.

22 Teams kämpften beim 14. Drachenbootrennen auf dem Inselsee um den Sieg.

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29. Juli 2019, 05:00 Uhr

Die Mannschaft KfRG Team GoCo setzte sich am Sonnabend in einem spannenden Finale des Drachenbootrennens auf dem Inselsee gegen die zweitplatzierten Wikinger aus Schwerin – im vergangenen Jahr Sieger – und dem Güstrower Radau-Dampfer durch. In der Fun-Klasse siegten die ZIM Flight Dragons vor den Hydras und dem Team Paddle Patrol.

In der 14. Auflage dieses Spektakels hatten die Organisatoren für zwei wesentliche, den Zeitplan straffende Neuerungen gesorgt. So wurde die Zahl der für die Wettfahrten eingesetzten Drachenboote verdoppelt. Das hatte zur Folge, dass drei Teams einen Lauf absolvierten, während die nächsten drei Mannschaften bereits zum Start fahren konnten. Zweite Neuerung war eine 19 Meter lange und drei Meter breite Plattform auf dem Inselsee, von der aus Helfer die Boote beim Start unterstützten. Allerdings verlangte der vom Kurhaus herüberwehende starke Wind den Paddlern auf der zum See liegenden Startbahn alles ab und führte auch zu einigen Verzögerungen.

Insgesamt gingen 22 Teams an den Start. Eine Mannschaft hatte ihre Meldung kurzfristig zurückgezogen. Erstmals dabei war das Amtsgericht Güstrow, das den Namen „Einstweilige Vergnügung“ gewählt hatte. „Bei uns sitzen ein Richter, ein Staatsanwalt, ein Rechtsanwalt, ein Polizist, zwei Gerichtsvollzieher und mehrere Mitarbeiter des Amtsgerichts in einem Boot“, zählte Kapitänin Nicole Graaf, die das Team organisiert hatte, auf. Zurück ging das auf eine Wette. Ihr Freund, erzählte sie, startete mit einem anderen Team und habe sie aufgezogen, dass das Amtsgericht bestimmt keine Mannschaft zusammenbekommen würde. Die Justizfachangestellte nahm die Herausforderung an und schaffte es tatsächlich, ein Team auf die Beine zu stellen. Und die Einstweilige Vergnügung setzte noch einen drauf, ließ sie doch im ersten Zeitlauf das Boot, in dem der Freund paddelte, hinter sich. „Und wir haben vor dem Wettbewerb nur viermal trainiert“, strahlte Nicole Graaf.

Wettfahrt auf Wettfahrt ging an diesem Sommertag reibungslos über die Bühne. Jedes Boot musste drei Zeitläufe absolvieren. Danach wurde das Feld geteilt: die zwölf Zeitschnellsten starteten in der Sport-, die restlichen zehn Boote in der Funklasse. „Aber Spaß und Freude hatten alle Teilnehmer, egal ob sie sich für die leistungsstärkere Klasse qualifiziert hatten oder den Fun-Meister ausfuhren“, versicherte Alexander Schult von der Abteilung Segeln des Vereins Einheit Güstrow, der das Drachenbootrennen gemeinsam mit dem Studentenkeller wieder mustergültig organisiert hatte. Schult dankte denn auch den zirka 40 ehrenamtlichen Helfern, die den ganzen Tag über für einen reibungslosen Ablauf gesorgt hatten. Erstmals seit vielen Jahren wurde der Zeitplan eingehalten und konnte die Siegerehrung pünktlich stattfinden. Danach feierten alle ausgelassen eine zünftige After-Race-Party.

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