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Güstrower Anzeiger

22. November 2017 | 17:49 Uhr

Museumstag : Kräftig in Geschichte stöbern

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Güstrower Museen und weitere Kultureinrichtungen warten am Museumstag am 17. Mai mit vielen Überraschungen auf

Am 17. Mai feiern die Museen in Deutschland den 38. Internationalen Museumstag. In Güstrow wird an dem Sonntag zum 23. Mal in die Museen eingeladen. Unter dem Motto „Museum, Gesellschaft, Zukunft“ haben diese dazu vielfältige Programme und Aktionen vorbereitet, die sie jetzt bei einem gemeinsamen Treffen im Stadtmuseum vorstellten.

Während das Stadtmuseum und das Norddeutsche Krippenmuseum am 17. Mai freien Eintritt bieten, wird an dem Tag im Güstrower Schloss und in der Barlach-Stiftung ermäßigter Eintritt erhoben. Damit die Besucher so viele Angebote wie möglich wahrnehmen können, haben die Museen der Stadt ihre Programme zeitlich ein wenig aufeinander abgestimmt. Mit dabei sind auch in diesem Jahr das Kinder-Jugend-Kunsthaus und der Güstrower Volkschor.


Auftakt auf Museumshof mit Puppenbühne


Die Veranstaltungen im Stadtmuseum finden wieder sowohl im Hause als auch im Museumshof statt. Den Auftakt dort gibt um 11 Uhr die Puppenbühne „Kleines Theater“ Sanitz mit dem Märchen „Hänsel und Gretel“.

Farbenfroh geht es um 12.15 und 15.15 Uhr auf dem Museumshof zu, wenn Mädchen vom Kinder-Jugend-Kunsthaus in Saris, den berühmten indischen Kleidern, indische Tänze aufführen. Um 16 Uhr lädt der Güstrower Volkschor zum Konzert ein.

Dem Motto des Museumstages gerecht werdend, gibt es um 14 Uhr im Stadtmuseum dann einen Vortag der Autorin und Stadthistorikerin Gisela Scheithauer zum Thema „2. Mai 1945 in Güstrow. Ein Report nach Tagebüchern und bildkünstlerischer Gestaltung“. Dabei erinnert sie u. a. an Wilhelm Beltz und die Dolmetscherin Slata Kowalewskaja, die maßgeblich zur kampflosen Übergabe Güstrows beitrugen. „Die Dinge liegen 70 Jahre zurück und doch müssen wir sie immer wieder bewusst machen“, findet Gisela Scheithauer.

Im Norddeutschen Krippenmuseum beginnt um 15.15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung, und ab 16 Uhr liest dort Behrend Böckmann plattdeutsche Texte.


Mal-Workshop im Schlosshof


Kinder für die Geschichte zu interessieren, ist Anliegen der Museumspädagogin Monika Lehmann im Schlossmuseum. Sie startet am 17. Mai um 10 Uhr im Schloss einen Rundgang für Kinder. „Wir reisen dabei in die Zeit der Herzöge und dabei gibt es so manche Überraschung“, verrät die Museumspädagogin schon mal. Ab 13 Uhr gibt es im Schlosshof einen Mal-Workshop. „Wir wollen mit Bleistift und Kohle Details vom Schloss malen“, verrät Monika Lehmann.

Ein Rundgang durch die Fotoausstellung des Landes im Schloss mit dem Fotografen und Kulturjournalisten Hans Pölkow ist für 14 Uhr vorgesehen. Und um 15 Uhr beginnt ein Rundgang für Kinder in die Zeit Lucas Cranachs und Martin Luthers.

Der 4. Barlach-Schüler-Wettbewerb „Geschichten aus Holz“ wird am Museumstag in der Ernst-Barlach-Stiftung ab 14.30 Uhr im Haus der Museumspädagogik ausgewertet. „Etwa 120 Einsendungen sind dazu bei uns eingetroffen“, berichtet Volker Propst, Geschäftsführer der Barlach-Stiftung. Dies sei ein überraschendes Ergebnis.

In der Gertrudenkapelle beginnt um 18 Uhr ein Frühlingskonzert von Schülern der Kreismusikschule Güstrow.

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