Kerstingschule : Kooperation trägt Früchte

Studentin Laura Meier sowie die Viertklässler Heidi Schulz und Nina Luong (v.l.) betrachten die Drahtfiguren in der Ausstellung der neuen Galerie in der Kerstingschule.
Studentin Laura Meier sowie die Viertklässler Heidi Schulz und Nina Luong (v.l.) betrachten die Drahtfiguren in der Ausstellung der neuen Galerie in der Kerstingschule.

Kerstingschule, Schlossmuseum und Uni Rostock arbeiteten zusammen / Ausstellung in der Grundschule

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26. Januar 2016, 05:49 Uhr

Aufregung in der Kerstingschule. Die Viertklässlerin Nina Luong richtet gemeinsam mit ihrer Klassenkameradin Heidi Schulz und der Studentin Laura Meier den Teil „Drahtfiguren“ in einer Ausstellung in der neuen Galerie der Grundschule ein. Die Schau dokumentiert die Ergebnisse einer Zusammenarbeit zwischen der Schule, dem Schlossmuseum und Studenten auf Grundschullehramt der Universität Rostock.

„2015 haben wir eine über mehrere Jahre geplante Kooperation mit der Museumspädagogik des Güstrower Schlosses vereinbart. Als wir zum Schuljahresbeginn starten wollten, erfuhren wir durch Zufall vom Interesse der Uni an diesem Projekt. Das war ein Glücksfall“, erinnert sich Schulleiter Ralph Grothe. Praktisch sah die Zusammenarbeit so aus, dass Schüler der 4a an jedem Freitag die dritte und vierte Unterrichtsstunde im Schloss zubrachten. Gemeinsam mit vier Studenten arbeiteten sie auf verschiedenen künstlerischen Gebieten wie Blätterdruck im Herbst, eine Geheimschrift entwerfen, eine Bildgeschichte entwickeln, Drahtfiguren anfertigen oder sich in der experimentellen Fotografie zu versuchen.

„Unsere Studenten sind begeistert. Haben sie doch hier die Chance, im Rahmen ihres Praktikums mit Kindern an einem abgeschlossenen Projekt zu arbeiten“, versichert Christine Metz vom Institut für Grundschulpädagogik der Uni. Sie würde sich eine weitere Zusammenarbeit wünschen, jedoch scheitert das noch an materiellen Voraussetzungen.

Weiter läuft nach den Ferien aber der Kunstunterricht im Museum. „Wir werden künstlerisch arbeiten und auch die Geschichte des Schlosses kennen lernen“, verrät Museumspädagogin Monika Lehmann. Auf freiwilliger Basis sollen auch Museumsführer ausgebildet werden. „Vielleicht erreichen wir sogar, dass einige Schüler die Führung in Englisch schaffen“, hofft Grothe. Englischunterricht wird an der Schule in der dritten und vierten Klasse angeboten, auf fakultativer Basis sogar im ersten und zweiten Schuljahr. 

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