Kriegsopfer : Konzert für Kriegsgräberfürsorge

Ilka Lochner-Borst und Christof Koert begrüßen die Besucher des Benefizkonzerts im Ernst-Barlach-Theater.
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Ilka Lochner-Borst und Christof Koert begrüßen die Besucher des Benefizkonzerts im Ernst-Barlach-Theater.

Elfriede Schmidt und Käthe Uerckwitz für Engagement ausgezeichnet

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11. November 2014, 22:00 Uhr

Mit einem Strauß bunter Melodien erfreute gestern Nachmittag das Landespolizeiorchester Mecklenburg-Vorpommern unter der Stabführung von Christof Koert die zahlreichen Besucher im Ernst-Barlach-Theater. Veranstaltet vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge kommt der Reinerlös dieses Konzertes der Arbeit des Volksbundes zugute. „In jedem Jahr steht dieses Benefizkonzert um den Volkstrauertag unter einem Motto. Dieses Mal ist es der 100. Jahrestag des Ersten Weltkriegs“, erklärte Ilka Lochner-Borst, Vorsitzende des Regionalverbandes des Landkreises Rostock. „Auch knapp 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges haben Hinterbliebene ein hohes Interesse zu erfahren, wo ihre Angehörigen bestattet sind“, erklärte sie.

Neben dem Benefizkonzert werden in jedem Jahr Straßen- und Haussammlungen organisiert. Dazu gab am vergangenen Freitag die Bundeswehr in Laage traditionell den Auftakt. Darüber hinaus engagiert sich der Volksbund an Schulen, organisiert Projektarbeit und leistet in verschiedener Form Bildungs- und Versöhnungsarbeit.

Zu Beginn des Benefizkonzertes zeichnete Ilka Lochner-Borst die Jürgenshagener Bürgermeisterin Elfriede Schmidt mit der Ehrenurkunde und Käthe Uerckwitz aus Gnoien mit der Silbernen Ehrennadel des Volksbundes aus. „Sie haben sich in besonderer Weise für das Werk der Kriegsgräberfürsorge, das der Völkerverständigung und der Förderung des Friedens dient, eingesetzt“, begründete Lochner-Borst.

Derzeit engagieren sich in Mecklenburg-Vorpommern 16 Kreisverbände unter dem Dach des Landesverbandes, um die mehr als 69000 bestatteten Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft auf über 600 Kriegsgräberstätten an rund 400 Orten in Ehren zu halten.





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