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Genüssliche radtour : Körnig gestärkt auf große Radtour

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Zweite „Genusstour“ des Güstrower Tourismusvereins führte nach Schwaan. „Rätsel“ spielte Tourenleiter Martin Elshoff einen Streich.

Viel bewegen und reichlich essen in Einklang bringen, war Devise bei der zweiten „Genuss-Radtour“ des Jahres vom Tourismusverein Güstrow. Bevor es los ging, hieß es für die 20 Teilnehmer, sich zu stärken. Dazu hatte Organisatorin Jessica Bleick in der Wollhalle ein kleines Büfett aufgebaut mit themengerechter Auswahl: „Die Körnige“, so lautete das Motto am Sonnabend, hielt zunächst kräftig-körnige Brote und Brötchen bereit.

Elke Zangerle hatte mit dem Zug ihre erste „Etappe“, von Rostock in die Barlachstadt, in Angriff genommen. Ihre Bekannte Sabina Ilchmann war schon einmal mit dem Güstrower Tourismusverein unterwegs und hat sie dazu angeregt. „Ich lass’ mich überraschen“, sagte Elke Zangerle bei ihrer Ankunft in der Wollhalle. Ihre Freundin outete sich als Tourenleiterin beim ADFC, quasi Kollegin von Martin Elshoff, der in bewährter Weise die Genusstour anführte. „Da suche ich immer wieder neue Ziele und Strecken“, erzählt Sabina Ilchmann, „Rad fahren, Leute treffen, und alles mit einer gewissen Gemütlichkeit – das schätze ich.“ Ein Lob wollte Ilchmann auch noch los werden, bevor sie auf ihren Drahtesel stieg: „Und die Güstrower organisieren das immer sehr gut.“

Für die „Körnige“ bedeutete das den ersten Stopp in Schwaan in der Pastamanufaktur. Der Name verrät es schon: Hier gibt’s, neben einem Einblick in das Unternehmen, die nächste Kräftigung gereicht. In dem Warnowstädtchen stand alternativ noch ein Besuch in der Kunstmühle oder in „De olle Apteik“ im Programm, je nach Interesse. Weil danach, in Richtung Mistorf, eine leichte Steigung auf die Radler wartete, gab’s im Ferienlandhof wieder etwas für den Leib: Kaffee und hausgebackenen Kuchen.

Auf das lokale Rätsel, das Martin Elshoff für den letzten Abschnitt angekündigt hatte, waren Helmut und Brigitte Machner besonders gespannt. „Wir kennen unseren Landkreis recht gut“, sagt die Güstrowerin, die mit ihrem Mann viel mit dem Rad unterwegs sei. „Sonst sind wir aber allein, und wir wollten mal probieren, wie das in der Gruppe geht“, erklärt Helmut Machner. Und seine Frau fügt an: „Nach Schwaan ist das ja eine reizvolle Strecke. Die Verbindung mit der Manufaktur und der Kunst bietet sich da an.“ Gespannt waren die Güstrower, ob die Zeit für einen kurzen Abstecher an die typischen Aussichtsorte der Maler der Schwaaner Künstlerkolonie reichen würde.

Das könnte knapp werden, meinte Martin Elshoff, der Dieter Heider zum Schlussfahrer bestimmte. „Der ist groß und hat ein leuchtendes Shirt an, den sehe ich gleich.“ Dieter Heider war aus Wismar angereist und entpuppte sich als ebenso tourenerfahrener Radler, der sich nicht das erste Mal einer Güstrower Genusstour anschloss. „Ja, es gibt inzwischen auch schon einige Stammgäste“, hat Elshoff registriert. Das animiere ihn dazu, für das nächste Jahr neue Ideen für die organisierten Radtouren zu entwickeln. „Ich habe da schon einige“, sagt er, ohne schon mehr verraten zu wollen.

Das Rätsel übrigens, mit der Elshoff seine Mitfahrer konfrontieren wollte, spielte ihm einen Streich: Eine unscheinbare Kirche sollte entdeckt werden – als der Ort gefunden war, schlugen die Glocken 18 Uhr an… Da hieß es, nach 60 Kilometern, rasch zurück zur Wollhalle in Güstrow, zur Auswertung der „Körnigen“ bei einem Gläschen Prosecco.

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erstellt am 07.Aug.2017 | 12:00 Uhr

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