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Amtsausscheid : Können auf Herz und Nieren geprüft

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Amtsausscheid der Feuerwehren des Amtes Güstrow-Land Sonnabend in und um Plaaz

Beim Amtsausscheid der Feuerwehren des Amtes Güstrow-Land standen am Sonnabend in Plaaz neben den feuerwehrspezifischen Fähigkeiten auch die Kontaktpflege, die Einschätzung des Ausbildungsstandes und der kameradschaftliche Umgang im Mittelpunkt. Die Absicherung eines simulierten Verkehrsunfalles, der Löschangriff nass, eine Geschwindigkeitsstaffel und Fragen zur Verkehrserziehung waren nur einige der insgesamt sechs (Jugendfeuerwehr) bzw. zehn (aktive Wehr) Stationen, die alle Kameraden in Plaaz und den umliegenden Dörfern bewerkstelligen mussten.

„Im Ernstfall muss man sich 100-prozentig aufeinander verlassen können, genau das wollen wir auch bei den Übungen sehen“, sagte Organisator Rolf Schmeckel. Mit den Ergebnissen zeigte sich der stellvertretende Wehrführer von Plaaz sehr zufrieden. „Die Leistungen sind wirklich positiv zu bewerten, zumal ein breites Spektrum an Wissen abgefragt und getestet wurde“, so der 50-Jährige. Am besten bewältigten übrigens die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lüssow/Karow die gestellten Aufgaben und verteidigten damit den Wanderpokal vor Gülzow und Lohmen/Reimershagen. Bei den Nachwuchskräften setzten sich die Junioren aus Gülzow durch und verwiesen Gutow und Groß Schwiesow auf die weiteren Ränge.

Doch ganz so rosig wie am Sonnabend sieht die Lage der Wehren im Amt Güstrow-Land nicht aus. „Wir haben große Probleme, die Einsatzbereitschaft am Tage zu gewährleisten“, sagt Schmeckel, der in diesem Punkt vor allem auf die Nachwuchsgewinnung setzt. „Dort sind die Zahlen dank einer regelmäßigen Ausbildung und Kooperationen mit anderen Wehren momentan stabil“, freut er sich.

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