Garten-Extra : Königskerze XXL über vier Meter hoch

Ute Kammin ist selbst überrascht, wie groß ihre Königskerze geworden ist.
Ute Kammin ist selbst überrascht, wie groß ihre Königskerze geworden ist.

Hobbygärtnerin in Kritzkow erfreut sich an bunten Blumen und Öko-Gemüse

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13. August 2015, 01:55 Uhr

So eine riesige Königskerze hat Ute Kammin (54) noch nicht gesehen. Dabei wachsen diese völlig unkomplizierten und anspruchslosen Pflanzen, die sich munter selbst aussäen, Jahr für Jahr in ihrem Garten. Das stattliche Exemplar misst mehr als vier Meter.

„Die Pflanze war wunderbar über den Winter gekommen und mir schon im Frühjahr aufgefallen, weil sie so kräftig austrieb“, erzählt die Kritzkowerin, die einen bunten Garten pflegt. „Bei mir darf alles wachsen und manches auf wuchern“, gesteht die Gartenfreundin. Blumen bereiten ihr einfach viel Freude und der Garten sei ein wunderbarer Ausgleich zur Arbeit als Grundschullehrerin in Laage.

Die Bechermalven strahlen in Weiß und Rosa. Jedes Jahr nimmt Ute Kammin die Samen ab und sät dann selbst aus. Die Sonnenblumen lachen mit der Sonne um die Wette und die Lilien verströmen einen herrlichen Duft. „Auch eine Lilie ist so hoch gewachsen, dass sie mich überragt“,berichtet Ute Kammin. Manches müsse sie aber auch reduzieren. Als Beispiel nennt die 54-Jährige den Fuchsschwanz. Auch der sät sich munter selbst aus und würde, so man ihn gewähren ließe, den ganzen Garten zuwuchern. Zwischen den Blumen gedeiht auch noch etliches Gemüse: Möhren, Bohnen, Zucchini. Die Zwiebeln wurde gerade geerntet. Dazu gibt es noch zwei Gewächshäuser. In einem reifen die Tomaten prächtig. Auch hier nimmt Ute Kammin Samen ab, um im Jahr darauf selbst Jungpflanzen heranzuziehen.

Manchmal, so gesteht sie, würde es schon ein bisschen zu viel werden. Insbesondere im Sommerurlaub brauche man fleißige Helfer fürs Gießen. Denn auch auf allerlei Töpfe möchte Ute Kammin nicht verzichten. Ganz stolz ist sie auf die Schmucklilie, (Agapanthus), der in einem großen Topf herrlich blüht. „Und wenn wir dieser Tage wieder nach Hamburg fahren nehmen wir Bohnen, Tomaten usw. mit“, erzählt Ute Kammin. Die Kinder, die inzwischen erwachsen sind und in der Hansestadt leben, würden sich stets über das Biogemüse von zu Hause freuen. 

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