Fischerfest : Königin des Fischerfestes wird gesucht

Neptun und seine Gehilfinnen werden beim Krakower Fischerfest am Sonnabendnachmittag an der Seepromenade anlegen und Festbesucher für die Taufe auswählen.
Neptun und seine Gehilfinnen werden beim Krakower Fischerfest am Sonnabendnachmittag an der Seepromenade anlegen und Festbesucher für die Taufe auswählen.

Krakow feiert vom 14. bis 16. August an seinem See

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08. August 2015, 06:13 Uhr

Im Luftkurort kündigt sich der Höhepunkt der Sommersaison an: Von Freitag, 14. August, bis Sonntag darauf steigt das 34. Fischerfest. Die Krakower und ihre Gäste wollen feiern. Bootskorso, Neptuntaufe, maritime Unterhaltung auf der Bühne, Drachenbootrennen und erstmals auch die Wahl einer Fischerfest-Königin stehen auf dem Programm.

„Die Ausschreibung für die Fischerfest-Königin läuft über Facebook. Hier können sich die Mädels bewerben“, berichtet Sitah Eisel. Die Königin solle den Luftkurort dann bis zum nächsten Jahr bei verschiedenen Ereignissen vertreten, fügt die Kulturverantwortliche der Stadt hinzu. Neu ist außerdem, dass die Stadt zwar das Fischerfest veranstaltet, sich bei der Organisation aber nicht wie in den vergangenen Jahren der Wohnungsgesellschaft Krakow am See (Wokra) bedient, sondern als Produzenten den Veranstaltungsservice BK-Event verpflichtet. Da der Vertrag erst im Mai zu Stande gekommen war, setze man auf Bewährtes. „Dabei sind wieder viele Vereine der Stadt“, betont Eisel und nennt u.a. den Anglerverein, das Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Krakow am See und den Krakower Karnevalsclub, der am Sonntag auf der Bühne an der Seepromenade das Fischerfestfinale gestalten wird.

Etwas enttäuscht ist Eisel, dass sich nur fünf Mannschaften für das Drachenbootrennen angemeldet haben. Das Wettbewerbsprozedere werde man deshalb etwas ändern. Zunächst soll jeder gegen jeden antreten. „Es soll immer auch auf dem See etwas los sein“, begründet Eisel.

Sebastian Korth von BK-Event hebt kleine Veränderung bei den Abendveranstaltungen hervor. Für die über 30-Jährigen empfiehlt er die Schlagerparty im Festzelt mit der „Schlagermafia“ als Stargast und für die jüngere Generation das Bühnenprogramm mit Tony Köster, Champagner Beats und Frank Mauer (beides am Freitag). Anders als es die Krakower bisher gewohnt waren, wird für die Abendveranstaltungen ein Eintrittsgeld erhoben. Ohne finanzielle Unterstützung durch die Stadt sei das nicht anders möglich, erklärt Korth. Der Eintritt werde erst ab 20 Uhr erhoben, über Tag sei alles frei, fügt er hinzu. Korth will alles daran setzen, dass es ein schönes Fest wird, hat er doch die Option auf einen Fünfjahresvertrag mit der Stadt. Darüber aber werde erst nach dem Fischerfest entschieden. Falls es klappt, hätte er manch neue Idee, die man mit ausreichend Vorbereitungszeit umsetzen könne. „Gern würde ich das Fischerfest wieder bis zum Jörnberg ziehen, so wie es früher war“, sagt Korth.

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