Kloster Rühn : Klosterschänke in neuen Händen

René Stegemann führt jetzt die Geschäfte in der Klosterschänke Rühn weiter.
René Stegemann führt jetzt die Geschäfte in der Klosterschänke Rühn weiter.

René Stegemann führt die Gastlichkeit in Rühn jetzt weiter – Aber noch viele Fragen offen – Bis Frühjahr auf Lösung hoffen

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04. Dezember 2014, 11:59 Uhr

„Ich möchte Sie informieren, dass es in der Klosterschänke in Rühn einen neuen Pächter gibt.“ Diese Mail erreichte die SVZ-Redaktion dieser Tage von Katharina Günther. Mit dieser absoluten Aussage konfrontiert, zeigte sich Hans-Georg Harloff, Bürgermeister von Rühn und Vorsitzender des Klostervereins Rühn, überrascht. Der Verein ist Verpächter der Gastlichkeit auf dem Klostergelände. „Noch ist das alles aber nicht so klar“, sagt Harloff. Denn der befristete Pachtvertrag mit Katharina Günther läuft noch bis 2016. „Wir als Verein haben zunächst einmal zugestimmt, dass sie einen Unterpachtvertrag abschließen kann.“

Und damit kann der Güstrower René Stegemann zunächst die Geschäfte weiterführen. Der gelernte Koch schwingt seit Anfang September in der Küche der Klosterschänke den Kochlöffel. Als nun die überraschende Entscheidung kam, dass sich Katharina Günther aus „gesundheitlichen Gründen aus dem Geschäft zurückzieht“, hat René Stegemann übernommen. Zunächst gelte erst einmal ein dreimonatiger Pachtvertrag. Wie es dann weitergehe, stehe noch nicht fest. Denn zunächst einmal hat der Vertrag zwischen Günther und dem Verein Bestand. „Ich wäre auch froh, wenn die Sache schon klarer wäre“, sagt Stegemann. Denn er sehe die Klosterschänke von den Räumen her als eine sehr gute Gastronomie, die Potenzial habe. Er habe auch schon manche Idee. Von Kaffeefahrten mit Führungen durchs Kloster und durch die Manufaktur von Ökolandwirt Ingo Sander, der bekanntlich in Rühn eine Ölmühle betreibt, ist da die Rede. Im Klosterladen könnte Handwerkliches wie Töpferarbeiten und Gedrechseltes angeboten werden, es könnten Buchlesungen durchgeführt werden. Auch ein Frühlingsfest schwebt Stegemann vor. Doch das alles sei Zukunftsmusik.

Zunächst gehe es erst einmal darum, die Gaststätte am Laufen zu halten. Neben dem Tagesgeschäft verlange bereits mit dem Adventsmarkt am 13. und 14. Dezember die nächste größere Veranstaltung auf dem Klosterareal die ganze Aufmerksamkeit. Dazu gehört natürlich auch, dass Besucher in die Klosterschänke einkehren und dort auch speisen können. Und dafür hat Stegemann schon Vorstellungen für eine „kleine“ Karte mit kulinarischen Angeboten.

Und auch für eine Silvesterfeier gäbe es schon 30 Anmeldungen (weitere Infos und Anmeldungen dazu unter Telefon 0152 57938694).

Der Güstrower Koch ist überzeugt davon, dass man mit der Klosterschänke einiges auf die Beine stellen kann. Dafür braucht es aber klare Verhältnisse. Dass es die bis zum Frühjahr kommenden Jahres gibt, darauf hofft der Jungunternehmer.

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