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KMG-Klinikum Güstrow expandiert : Klinikum errichtet Palliativstation

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Erweiterung des medizinischen Angebots im KMG-Klinikum Güstrow: Neben der Verbesserung des internistischen Bereiches plant das Klinikum auch eine Palliativstation aufzubauen. Die fehlte bisher in Güstrow.

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erstellt am 25.Feb.2013 | 07:00 Uhr

Güstrow | Eine wesentliche Erweiterung des medizinischen Angebots plant das KMG-Klinikum Güstrow im kommenden Jahr. Neben der Verbesserung des internistischen Bereiches legt Verwaltungsdirektor Matthias Fischer auch ein Augenmerk auf den Aufbau einer Palliativstation. Die fehlte bisher in Güstrow. "Unser Aushängeschild ist die Breite der medizinischen Versorgung. Nun geht es darum, diese Stellung zu untermauern", begründet Fischer gegenüber unserer Zeitung diesen Schritt.

Hintergrund ist der erst kürzlich eröffnete Neubau des Seniorenheims des KMG-Klinikums neben dem Hauptgebäude, wo das Seniorenheim zuvor untergebracht war. In dem neuen Heim stehen spätestens ab Mai insgesamt 99 Plätze zur Verfügung. "Mit diesem Umzug sind im Klinikgebäude zwei komplette Stationen frei geworden, die wir nun anderweitig nutzen können. Wir wollen nun Prozesse überdenken und bisherige Schwachstellen ausmerzen", erläutert Verwaltungsdirektor Matthias Fischer. Entspannt werden soll so unter anderem die Lage der internistischen Klinik, die aufgrund des steigenden Bedarfs in der Vergangenheit oftmals stark überfüllt war.

Ebenfalls geplant ist der Aufbau einer Palliativstation. "Sterbenden Menschen, die sich im letzten Lebensabschnitt befinden, konnten wir bisher schließlich nicht gerecht werden. Das möchten wir damit ändern", so Fischer, der dabei vor allem die demografische Entwicklung im Auge hat.

Folgerichtig ebenfalls auf der Agenda 2013 bzw. 2014 steht daher auch die Geriatrie, also die medizinische Betreuung alter Menschen. "Die zunehmende Altersstruktur bedingt auch eine andere, spezialisierte medizinische Betreuung", ist Rolf Kaiser, Chefarzt der Inneren Medizin und ärztlicher Direktor des Klinikums, überzeugt. "Vor allem in der intensivmedizinischen Betreuung, deren Kapazität ebenfalls erweitert wird, macht sich dies bemerkbar", so Kaiser.

Positiver Nebeneffekt der Angebotserweiterung des KMG-Klinikums ist die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Während das Krankenhaus derzeit über 980 Mitarbeiter, darunter 110 Ärzte, verfügt, rechnet Fischer bis 2014 mit einer Aufstockung auf rund 1100 Beschäftigte.

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