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Neue Ausstellung : „Kleinste soziale Einrichtung“

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Lohmener präsentieren Buswartehäuschen-Ausstellung „Orte des Wartens“ seit gestern im Amt Güstrow-Land

von
erstellt am 15.Okt.2015 | 06:00 Uhr

„Zeige mir Deine Bushaltestelle und ich sage Dir wer Du bist!“ So ungefähr könnte das Motto der neuen Ausstellung im Amt Güstrow-Land lauten. Aber Bernd Dikau, Bürgermeister von Lohmen, und Gerhard Beese, Koordinator des Marketingverbundes der Gemeinde, haben ihre Ausstellung mit Buswartehäuschen aus dem ganzen Land schlicht „Orte des Wartens“ genannt. Seit gestern zeigen beide rund 40 Fotografien von Bushaltestellen. „Auf den Fotos sind keine Menschen und auch keine Ortsschilder zu sehen. Es geht um die Häuschen als Orte des Wartens an sich“, erklärt Beese die Idee zu der Fotoschau.

„Aus Sicht einer Kommune handelt es sich bei Buswartehäuschen um die kleinste soziale Einrichtung“, ist Beese überzeugt. „An einer Bushaltestelle trifft man sich entweder zufällig oder bewusst.“ Und er schlussfolgert daraus: „Vom Zustand der Häuschen kann man Rückschlüsse auf die Situation der Kommune ziehen.“ In der Gemeinde Lohmen seien alle Buswartehäuschen in einem ordentlichen Zustand. „Lohmen geht es entsprechend gut“, sagt Beese deshalb konsequenterweise. Bis Ende Dezember sind die unterschiedlichen Buswartehäuschen im Amt Güstrow-Land zu sehen. Es handelt sich um die vierte Ausstellung im Amtsgebäude in der Haselstraße in Güstrow in diesem Jahr, um die bisher 51. insgesamt.

Unterdessen plant Amtsmitarbeiterin Margitta Burwitz bereits das kommende Ausstellungsjahr. „Los geht es im Januar mit einer Ausstellung der Kita Lüssow über ein Umweltprojekt“, sagt sie. Anschließend will Lüssows Bürgermeister Wilfried Zander Fotos zeigen. Landschaftsmalerei in Öl von Helga Buschmeier aus Pustohl ist als Sommerausstellung im Amt geplant. Und schließlich hofft Margitta Burwitz, noch den bekannten Fotokünstler Hans Pölkow, der in Sarmstorf lebt, für eine Ausstellung begeistern zu können.  

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