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Kita „Bärenhaus“ Güstrow : Kleines Weihnachtswunder

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Förderung in letzter Minute für Sanierung der Kita „Bärenhaus“ in Güstrow / Neues soziales Zentrum entsteht in Weststadt

svz.de von
erstellt am 16.Dez.2015 | 12:38 Uhr

Riesige Freude in der DRK-Kindertagestätte „Bärenhaus“ im Bärstämmweg in Güstrow. Die lange geplante und dringend notwendige Sanierung hat endlich begonnen. Sprichwörtlich in letzter Minute konnten bei einem Krisengespräch im Wirtschaftsministerium zwingend erforderliche Städtebaufördermittel für das rund 1,6 Millionen Euro teure Projekt eingeworben werden. „Das größte Weihnachtsgeschenk, das wir uns wünschen können“, freut sich Kita-Leiterin Kathrin Lüdecke.


Sanierung hat begonnen


Mit einigen Kindern kam sie deshalb in dieser Woche ins Güstrower Rathaus, um sich bei Bürgermeister Arne Schuldt und der Leiterin des Stadtentwicklungsamtes, Jane Weber, für die Unterstützung bei der Einwerbung der Fördermittel zu bedanken. Die Kinder sangen Weihnachtslieder und überreichten eine selbstgebastelte Dankeskarte. Auch Bürgermeister Schuldt bezeichnete die Tatsache, dass die Sanierung aufgrund der Förderung jetzt endlich beginnen kann als „kleines Weihnachtswunder“. „Schon seit 2010 versucht der DRK-Kreisverband Güstrow Fördermittel für die Kita-Sanierung zu bekommen. Die Stadt Güstrow, namentlich Jane Weber, hat uns hierbei maßgeblich unterstützt“, sagte Manuela Hamann, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit beim DRK-Kreisverband. Am Montag, begannen die Sanierungsmaßnahmen.

Im November fuhren Jane Weber und DRK-Chef Peter Struve zu einer Beratung ins Wirtschaftsministerium Schwerin, um die weitere Verfahrensweise in Bezug auf die Finanzierung der Kita „Bärenhaus“ zu klären. „Hier wurden wir auf das Förderprogramm ,Kleine Städte und Gemeinden’ aufmerksam gemacht. Und das klappte, weil die Kita ein Projekt von höchster Priorität ist“, sagt Jane Weber. Die Stadtvertreter stimmten auf ihrer jüngsten dem Einsatz dieser Städtebaufördermittel zu.

Die Kita „Bärenhaus“ ist die einzige soziale Infrastruktureinrichtung im Gebiet der Güstrower Weststadt. Ihre Sanierung ist ein Kernstück in diesem Stadtumbaugebiet, einem „Umstrukturierungsgebiet mit besonderem Handlungs- und Förderbedarf“, wie es heißt. Laut dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept gibt es in dem Viertel am Bärstämmweg neben der Sanierung der Kita folgenden Handlungsbedarf: Schaffung einer Begegnungsstätte im Quartier, Abbruch der ehemaligen Schulgebäude und der Sporthalle, Entwicklung eines innerstädtischen Wohngebietes durch Revitalisierung der ehemaligen Schulstandorte, Sanierung und Begrünung der Erschließungsanlagen sowie Nachnutzung von Rückbauflächen. „Für den Rückbau der Schule und der Sporthalle haben wir für 2016 bereits einen Fördermittelantrag gestellt, ebenfalls aus dem Programm ,Kleine Städte und Gemeinden’“, informiert Jane Weber

Mit der jetzt begonnenen energetischen Sanierung und dem Umbau der Kita „Bärenhaus“ zu einem sozialen Zentrum in der Weststadt soll gleichzeitig auch eine Begegnungsstätte, vorrangig für Senioren, geschaffen werden, integriert in die Kita. Mit der Sanierung soll die Frühförderung von Kindern, insbesondere von Kindern mit besonderem Förderbedarf verbessert werden. Sanierung und Umbau sollen rund ein Jahr dauern.  


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