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Weihnachtsbäume brennen : Kleines Dorffest am wärmenden Feuer

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Erste freiwillige Feuerwehren und deren Fördervereine sammeln schon Weihnachtsbäume ein.

von
erstellt am 07.Jan.2017 | 05:00 Uhr

Wo es traditionell zugeht, durfte der Weihnachtsbaum zumindest bis gestern stehen bleiben. Nun aber ist Schluss mit der heimeligen Weihnachtsatmosphäre. Die Tanne wird abgeschmückt und muss entsorgt werden. Unterstützung dabei bieten viele freiwillige Feuerwehren. Das Tannenbaumverbrennen ist in vielen Orten zu einem festen Ritual geworden. An diesem Wochenende lodern die Feuer noch nicht, wohl aber werden schon die ersten Bäume eingesammelt.

In Krakow am See können die Bürger ihre Tannenbäume heute gut sichtbar an den Grundstücken oder an den Straßenrändern abstellen. Die Mitstreiter in der Kinder- und Jugendfeuerwehr werden sie zwischen 9 und 12 Uhr einsammeln, informiert Wehrführer Remo Schmecht. Verbrannt werden die Tannen am Sonnabend, 14. Januar. Das Spektakel am Feuerwehrhaus beginnt um 17 Uhr. Tann können auch an dem Sonnabend noch mitgebracht und gegen einen Glühwein eingetauscht werden.

Die Laager können sich mit dem Abschmücken noch übers Wochenende Zeit lassen. Sie sollten ihre Bäume am Montag, 9. Januar, bis 13 Uhr an den Containerplätzen an der Paul-Korff-Allee, an der Rudolf-Harbig-Straße und an der Breesener Straße abstellen. Dort werden sie abgeholt, kündigt Nancy Böhnke vom Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Laage an. „Wer sein Prachtstück in geselliger Runde in Flammen aufgehen sehen möchte, ist am 14. Januar ab 16.30 Uhr an unserer Feuerstelle willkommen“, sagt die Vereinsvorsitzende. Glühwein, Bratwurst und Backbananen seien selbstverständlich.

In Lalendorf gibt es auch Erbsensuppe und Knüppelkuchen und einen Glühwein für jene, die ihren Baum selbst mitbringen. Hier wird ebenfalls am Sonnabend, 14. Januar, ab 18 Uhr das ultimative Ende der Weihnachtszeit gefeiert.

In Kuchelmiß lädt die freiwillige Feuerwehr ebenfalls am 14. Januar zum Baumbrennen ein. Beginn ist gegen 17 Uhr am Sportlerheim, kündigt Wehrführer Harald Naumann an.

„Die Bäume müssen nun mal entsorgt werden und unser Baumverbrennen wird immer gut angenommen“, erklärt Gernulf Schneider das Engagement der Feuerwehrkameraden in Sabel. „Es ist Gelegenheit sich zu treffen und zu plaudern – ein kleines Dorffest“, fügt der Wehrführer hinzu. Dazu trifft man sich hinter dem Gerätehaus in Sabel allerdings erst am 28. Januar um 17 Uhr. An diesem Tag können die Weihnachtstannen an der Straße zur Abholung bereit gestellt werden – in Kankel bis 9 Uhr und in Sabel bis 9.30 Uhr.

Der Verein „Uns Dörpkirch – Freunde der Dorfkirche Hohen Sprenz“, der stets zusammen mit der örtlichen Feuerwehr gleich am ersten Sonnabend nach dem 6. Januar zum Weihnachtsbaumverbrennen auf dem Pfarrhof einlädt, hat die Veranstaltung aus gutem Grund diesmal auf den 14. Januar verschoben. „Die Feuerwehr will ihr neues gebrauchtes Fahrzeug einweihen. Da bietet es sich an, auch gleich die Tannen zu verbrennen“, erklärt Vereinsvorsitzender Karsten Melle. Um 15 Uhr beginnt die Veranstaltung mit einen St. Floriansgottesdienst.

Weitere Termine für das Verbrennen von Weihnachtstannen: 14. Januar, 17 Uhr, in Lüssow und in Sarmstorf, 20. Januar, 18.30 Uhr, am Sportplatz in Mühl Rosin (Bäume am Containerplatz ablegen), 21. Januar, 16 Uhr, in Plaaz und 28. Januar, 17 Uhr in Lohmen.

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