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Schloss Güstrow : Kleines Christkind kehrt ins Schloss Güstrow zurück

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Bedeutendes Kunstwerk in Mittelaltersammlung / Sonnabend wird neuer Bestandskatalog präsentiert

von
erstellt am 19.Feb.2015 | 05:00 Uhr

Es ist klein, doch etwas ganz Besonderes: das Mechelener Christkind. In den vergangenen Monaten wurde das wertvolle Stück aus dem 15. Jahrhundert in der Schweriner Ausstellung „Kunstraub – Raubkunst“ gezeigt, gestern kehrte es in die Mittelaltersammlung auf Schloss Güstrow zurück.

Schlossleiterin Regina Erbentraut ist froh, dass das Christkind wieder seinen angestammten Platz eingenommen hat. „Das ist ein besonderes Stück unserer Mittelalter-Ausstellung. Bemerkenswert ist, dass der Mantel des Christkindes noch erhalten ist“, sagte sie gestern. So sieht es auch Satiness Schwind, Chefrestauratorin des Staatlichen Museums Schwerin: „Textilien aus dieser Zeit sind sehr selten.“ Sie hat das Mäntelchen des Christkindes behutsam restauriert.

Das Mechelner Christkind ist auch auf dem Titelblatt des neuen Bestandskatalogs „Aus Mecklenburgs Kirchen und Klöstern – der Mittelalterbestand des Staatlichen Museums Schwerin“ zu sehen, der am Sonnabend um 16 Uhr erstmals auf Schloss Güstrow der Öffentlichkeit präsentiert wird. Das Staatliche Museum Schwerin zeigt seit 1998 auf Schloss Güstrow einen großen Teil seiner Mittelaltersammlung. Wegen ihres Umfangs und ihrer kunst- und liturgiegeschichtlichen Relevanz zählt sie zu den herausragenden in Norddeutschland. Die langjährige Kuratorin der Sammlung, Dr. Kristina Hegner, hat nun einen umfassenden Bestandskatalog über die Mittelaltersammlung vorgelegt.

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