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Krakower Kindertagespflege : Kleine und große „Mäuse“ feiern zusammen Jubiläum

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Seit 15 Jahren gibt es die Kindertagespflege „Die Kleinen Mäuse“ – die einzige in Krakow am See.

Vor 15 Jahren trafen sich die Krakowerinnen Ute Gnewko und Diana Schubert. Gemeinsam gründeten sie die Kindertagespflege „Die Kleinen Mäuse“, welche von ihnen auch liebevoll „Mäusehaus“ genannt wird. Anfangs betreuten die zwei Frauen jeweils drei Kinder, doch mit der Zeit wurden die Plätze immer beliebter und mehr Kinder kamen dazu. Seit vier Jahren arbeitet die ausgebildete Kindergärtnerin Ute Gnewko alleine als einzige Tagesmutter in Krakow am See und betreut aktuell fünf Kinder.

Um das langjährige Bestehen des Mäusehauses zu feiern, ist am 3. September ein großes Jubiläumsfest auf dem Gelände des Rudersportvereins Krakow am See geplant, welches von den ersten Kindern, die vor 15 Jahren im Mäusehaus waren, organisiert wird. „Ich bin sehr froh, dass mir die großen Mäuse sofort ihre Hilfe angeboten haben und nun mit viel Eifer dabei sind. Es soll ein Fest von Kindern für Kinder sein, denn junge Leute sind oftmals spontaner und haben andere Ideen, als ich sie hätte“, erzählt Ute Gnewko.

Bereits seit einiger Zeit ist die Planung in vollem Gange. Jeden Monat treffen sich die Helfer und besprechen neue Ideen oder malen Plakate. Ebenfalls müssen sie sich Gedanken über die Finanzierung machen, denn große Attraktionen sind eingeplant. Neben einer Hüpfburg und zahlreichen Spielständen für die Unterhaltung der Kinder, soll auch für die Verpflegung der Gäste gesorgt werden. Ihr Talent im Backen und Verkaufen haben die Helfer vor einiger Zeit bereits bewiesen. Bei einem Kuchenbasar vor dem Edeka-Markt in Krakow am See verkauften die engagierten Jugendlichen ihren selbst gebackenen Kuchen und füllten damit die Organisationskasse auf.

Die große Unterstützung der ehemaligen Mäusekinder liegt besonders an der schönen Zeit, die sie im Mäusehaus verbracht haben. So wollen sie sich bei ihren Erziehern bedanken und ihnen etwas zurückgeben. „Am besten kann ich mich an unsere Faschingsfeiern damals erinnern. Alle waren bunt verkleidet, selbst Ute und Diana“, erinnert sich Neele Scharm, die eines der ersten Kinder im Mäusehaus war. Auch Christopher Wenzel hat nur gute Erinnerungen an seine Zeit dort. „Alle hatten eine engere Bindung zueinander, weil wir so wenige Kinder waren“, sagt der 16-Jährige. Beide helfen bei der Organisation des Festes mit. „Es ist schön, dass alle mit Spiel und Spaß zusammen feiern können“, erzählt Neele Scharm.

Eine sehr große Bedeutung hat die Feier auch für Ute Gnewko, die die Idee dazu aus einem besonderen Grund hatte. „20 Jahre Mäusehaus werde ich leider nicht mehr erleben, da mein Ruhestand immer näher rückt. Mir liegt aber viel daran, dass ich alle Kinder wiedersehen kann, wie groß sie geworden sind, denn auch ich hatte mit allen von ihnen eine sehr schöne Zeit. Aber ich möchte mich damit auch für die gute Zusammenarbeit mit den Eltern bedanken, für die Unterstützung und die Anerkennung meiner Arbeit zu jeder Zeit“, sagt die 61-jährige Ute Gnewko. Ihr Wunsch ist es, eine zweite Person zu finden, die im Jahr 2020 das Mäusehaus weiterführen kann.

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