Haustierpark Lelkendorf : Kleine Schweinchen zum Knuddeln

Urlauberin Gina Marie Michel aus Kritzmow bekam ausnahmsweise eines der neuen Ferkel zum „Photo-Shooting“ und Knuddeln in die Hände gedrückt.
Urlauberin Gina Marie Michel aus Kritzmow bekam ausnahmsweise eines der neuen Ferkel zum „Photo-Shooting“ und Knuddeln in die Hände gedrückt.

Erstmals Nachwuchs bei Chinesischen Maskenschweinen im Haustierpark Lelkendorf

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25. August 2015, 06:00 Uhr

Es gibt im Haustierpark Lelkendorf nordöstlich von Teterow ein speziell begehbares Schweinegehege, in dem die wohl freundlichsten und entspanntesten Schweine der Welt von den Tierparkbesuchern gekrault, gefüttert und gestreichelt werden können und dürfen. Das I-Tüpfelchen auf diesem Gehege ist nun aber die Tatsache, dass das dort lebende junge Zuchtpaar Chinesischer Maskenschweine erstmals und dann auch noch vor den Augen von Besuchern geferkelt hat. Muttersau „My Lai“ hat zwei Ferkel zur Welt gebracht, ein männliches und ein weibliches.

„Zwei Ferkel sind natürlich sehr wenig, wenn man bedenkt, dass diese älteste Schweinerasse der Welt im Normalfall zwölf und mehr, manchmal bis zu 20 Ferkel zur Welt bringt. Und 20 Ferkel kann so eine Sau auch problemlos ohne menschliche Hilfe großziehen, da diese Sauen auch bis zu 20 Zitzen aufzuweisen haben. Das ist Weltrekord“, erläutert Dr. Jürgen Güntherschulze, Leiter des Haustierparks Lelkendorf. „Unsere noch junge Sau ,My Lai’ ist aber nach Menschenalter umgerechnet etwa mit einem 14-jährigen Mädchen zu vergleichen, das erstmals Nachwuchs hat.“ Insofern ist die Tierparkleitung froh, dass es beim ersten Mal auch nur zwei Ferkel sind und die Jungsau etwas entspannter ihre Erfahrungen bei der Aufzucht der Nachzucht sammeln kann.

Da der Vater, Eber „Tschang“, bei der Sau im Gehege bleibt, was bei Familien-Gruppenhaltung dieser alten Nutztierrassen normal und üblich ist, kommt die völlig stressfreie junge Schweinefamilie samt der winzigen, faltengesichtigen Ferkelchen jetzt erstmals gemeinsam aus dem Unterstand heraus. „Sobald sich Besucher im begehbaren Gehege auf die angebotenen Baumstämme setzen und mit Futter in der Tüte rascheln, kommt die kleine Schweinefamilie hinzu und lässt sich – meistens – nach Herzenslust kraulen“, sagt Jürgen Güntherschulze.

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